Montag, 7. August 2017

Plan Christopher Hein (Luftbrücke) und Plan Otto Schily (Aufnahmezentren) kombinieren

"Denkbar ist auch, eine Luftbrücke aus Amman in Jordanien einzurichten." (Christopher Hein, RP-Online, 2014)

"Ein gut gemeinter Vorschlag, aber überhaupt nicht durchdacht. So klangen noch die höflicheren Reaktionen, als vor zehn Jahren der damalige Innenminister Otto Schily (SPD) die Einrichtung von „Aufnahmezentren“ in Nordafrika zur Prüfung von Asylanträgen vorschlug.
Vor allem aber rief das Vorhaben des „Roten Sheriffs“ Entsetzen hervor. Viele sprachen von einem Verstoß gegen die humanitären Grundsätze. Schily scheiterte mit seinem Plan krachend. Umso erstaunlicher ist, dass sich jetzt der amtierende Bundesinnenminister [Thomas de Maizière] auf die Spur seines Vorgängers macht."  (Manuel Bewarder, welt, 2014)




Wir brauchen eine Luftbrücke Libyen-Berlin, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Mit vorgeschalteten, vom UNHCR und der EU betriebenen Flüchtlings-Aufnahmezentren in Nordafrika, zur Vorabklärung einer Eignung für ein Asylverfahren in europäischen Ländern. 


Von Anfang 2017 bis zum 2. Au­gust 2017 trafen 95.215 Migranten in Italien ein. Diese kamen (Stand Juni 2017) aus:
Nigeria 14.120
Guinea 9.193
Elfenbeinküste 8.635
Bangladesch 8.241
Syrien 6.182
Gambia 5.689
Senegal 4.834
Mali 4.825
Marokko 4.712
Eritrea 4.536
(Zahlen via Nobody)


Einwohnerzahlen:
Nigeria:  186 Millionen
Bangladesch:  163 Millionen
Guinea:  11 Millionen
Elfenbeinküste:  23 Millionen
Senegal:  15 Millionen
Mali:  18 Millionen
Marokko:  35 Millionen



Wer nicht über konkrete, realisierbare Lösungen diskutieren will, soll zum Thema Flüchtlingspolitik schweigen. Wer Otto Schily und Thomas de Maizière kritisieren will, kann das tun, muss aber eine bessere Lösung bringen. Mit unrealisierbaren, linksnaiven Parolen spielt man höchstens Rechtsextremen in die Hände.

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