Freitag, 21. Juli 2017

G20 und die randalierende Querfront aus Linksautonomen und antikapitalistischen Neonazis

"Nun wird klar, dass sich tatsächlich Neonazis unter die hauptsächlich eher linken Demonstranten gemischt haben. Thüringen24 liegen exklusiv zwei Bestätigungen von rechtsextremen Gruppen vor, dass ihre Mitglieder sich an den Anti-G20-Protesten beteiligt und zum Teil auch Sympathien für  die gewalttätigen Ausschreitungen haben.
Laut dem rechtsextremen „Antikapitalistischen Kollektiv" (AKK) hätten „mehrere Gruppen" an den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg teilgenommen. Beim AKK handelt es sich laut dem baden-württembergischen Verfassungsschutz um ein Bündnis, „welches ein Sammelbecken für verschiedenste rechtsextremistische Gruppierungen und Einzelpersonen ist"."  (thueringen24.de)


6./7./8. Juli 2017:   Stundenlang verfolge ich die G20-Krawalle im RT-Livestream. Vermummte Linksautonome mit ihren nicht enden wollenden "A-Anti-Antikapitalista"-Parolen marodieren brandschatzend und plündernd durch die Strassen. Im Sekundentakt prasseln Flaschen, Böller, Pflastersteine und Eisenstangen auf die Polizisten herab. Es gibt viele verletzte Polizisten. Auch Zwillen werden von den Vermummten eingesetzt, die hässliche Wunden verursachen. Später stellt sich heraus, dass sich unter den Hunderten von randalierenden Linksautonomen auch antikapitalistische Neonazis befinden. Dieses Bild muss man sich vorstellen: Linksautonome und Neonazis Seit' an Seit' gegen den Kapitalismus randalierend...

Mob aus linksextremen und rechtsextremen Antikapitalisten



6. Juli 2017:   Der Journalist Sören Kohlhuber twittert: "die Gewalt ging von staat und Polizei aus. Jede Flasche, jeder Stein hat heute seine Berechtigung!"
Es gibt fast keine Linke, die sich von Kohlhubers Gewaltrechtfertigung distanzieren.


Die Ulrike Meinhof-Biografin Jutta Ditfurth schreckte sogar vor einem
Sadismus-Vorwurf nicht zurück


8. Juli 2017:   Jutta Ditfurth faselt von "MEK-Bürgerkriegseinheit mit Maschinengewehren". Es gab keine Maschinengewehre.
Sie twittert allen Ernstes: "Wäre die Polizei weg geblieben, hätten Parties auf den Straßen stattgefunden, bis die Nacht zu kalt wird..."


11. Juli 2017:    Das Zeit-Magazin trennt sich von Sören Kohlhuber.


12. Juli 2017:   Bei Maischberger attackiert Jutta Ditfurth den Vertreter der Polizei derart, dass Wolfgang Bosbach die Diskussionsrunde verlässt.


17. Juli 2017:   Drei Tage vor der Veröffentlichung seines Interview mit Jutta Ditfurth nimmt der Junge World-Journalist Kevin Culina Kontakt mit mir auf und macht mir wegen meiner Art der G20-Berichterstattung heftige Vorwürfe. Ich gebe zu bedenken, dass ich neulich einer der Wenigen war - wenn nicht sogar der Einzige - der es gewagt hatte, die linke "Ikone" Jutta Ditfurth wegen ihrer Verwendung des nationalistischen Hashtages #RoepckerausausDeutschland zu kritisieren. Viele Neonazis hatten den Hashtag auch verwendet. (Das Gespräch mit Kevin Culina ist gesichert und archiviert)


20. Juli 2017:   Thüringen24 berichtet, dass ein Journalist, es handelt sich um Andreas Scheffel, mehrere Neonazis (von mehreren Dutzend ist die Rede) unter den G20-Randalierern identifiziert haben soll. Die Auswertung seiner Fotos sind noch im Gange. Gemäss Thüringen24 bestätigte  das rechtsextreme „Antikapitalistischen Kollektiv" (AKK) ihre Teilnahme an den G20-Krawallen.


20. Juli 2017:   Kevin Culina veröffentlicht sein Interview mit Jutta Ditfurth in der Jungle World. Jungle World ging aus einer Abspaltung von der stramm sozialistischen Zeitschrift junge Welt hervor.
In diesem Interview klagt Jutta Ditfurth über erhaltene Morddrohungen. Auch Julian Röpcke hatte während der #RoepckerausausDeutschland-Kampagne Mordrohungen erhalten. Ob dies der linken "Ikone" Ditfurth nahe ging, ist nicht bekannt. Im Interview mit Kevin Culina unterscheidet Jutta Ditfurth zwischen Aufständen von Rechten mit menschenverachtenden Zielsetzungen und Aufständen von Linken mit emanzipatorischen Zielsetzungen...



Nur für starke Nerven...
Panorama (ARD) vom 20. Juli 2017



Kommentare:

  1. Empfehlung: Panorama (Sendung von gestern)
    Molotow-werfender Randalierer gefilmt, Randalierer geben Interviews...

    http://www.ardmediathek.de/tv/Panorama/Panorama-die-ganze-Sendung/Das-Erste/Video?bcastId=310918&documentId=44592152

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  2. Immer diese Antifas in Lonsdale-Klamotten...
    https://twitter.com/FelixMSteiner/status/888480177474424833

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  3. Grosses Aufatmen in linksextremen Kreisen: Anscheinend doch keine Rechtsextreme unter den brandschatzenden und plündernden G20-Randalierern...
    https://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/G20-Mythos-Nazi-Randalierer,gzwanzig266.html

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