Samstag, 27. Mai 2017

Mission accomplished II

Ich werde hier in Zukunft deutlich kürzer treten, denn ich habe auch mit diesem Blog hier das vorgesteckte Ziel erreicht. Zudem werde ich mich beruflich verändern (keine Abend- und Nachtarbeit mehr) und daher tagsüber nicht mehr so viel Zeit zum Bloggen und kopfschüttelnden Lesen der erbärmlichen Ergüsse der Querfrontszene haben.
Das Ziel meines früheren Blogs Journalistenhatz war es, innerhalb der NachDenkSeiten Unruhe zu stiften. Nachdem Kai Rushert und Wolfgang Lieb die ins trübe Fahrwasser geratenen NachDenkSeiten entnervt und enttäuscht verlassen hatten, sah ich mein Ziel mit dem Blog Journalistenhatz erreicht. Der ehemalige Spiegelfechter-Kommentator Groozivex hatte meine Absicht also stets richtig eingeschätzt: kontrollierte Eskalation. Auch der Spiegelfechter ist inzwischen Geschichte.
Das Ziel des Blogs QuerFrontSeiten war es, die etablierten, öffentlich-rechtlichen Medien auf das Wüten der NachDenkSeiten aufmerksam zu machen, damit die etablierten Medien die Querfront-Tätigkeiten der NachDenkSeiten wiederum thematisieren und einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Auch dieses Ziel ist erreicht. Kontakte zu Korrespondenten und Redakteuren (ARD, DLF, WDR, u.a.) bestehen noch heute. So ganz falsch lag Norbert Häring (Redakteur beim Handelsblatt) mit seiner Analyse nicht - er hat nur ein bisschen übertrieben. Ausserdem trat eine deutsche Universität an mich heran. Es geht um Forschungen für ein Buchprojekt zum Thema "Querfront in Deutschland". Die NachDenkSeiten dürften demnach in den etablierten Medien weiterhin im Gespräch bleiben.
Je mehr die etablierten Medien kritisch über die NachDenkSeiten berichten, umso mehr wütet und sabbert Albrecht Müller - wenn er nicht gerade weit zurück in die Siebziger wegdämmert. Eine Zeit, in der er noch gefragt war. Nur, die Siebzigerjahre sind schon lange passé und Albrecht Müller wird heute kaum noch ernst genommen. Dies verkraftet halt nicht Jeder gleich gut.  Die Anhängerschaft der NachDenkSeiten besteht meines Erachtens fast nur noch aus Reichsbürgern, Putin-Trollen, Altstalinisten, Pegida-Schreihälsen und esoterischen Pazifisten. Anstelle des moderaten Wolfgang Lieb sitzt nun der 9/11-Truther Paul Schreyer in der NachDenkSeiten-Redaktion. Paul Schreyers Verbindungen zur neurechten Verschwörerszene um Jürgen Elsässer und Oliver Janich sind bekannt und dokumentiert. Diese Verbindungen scheinen weder Albrecht Müller noch Jens Berger gestört zu haben. Offenbar wollte man gezielt neue Spenderschichten ansprechen.
Leider haben die Querfrontler auch Erfolge zu verzeichnen:  Das Magazin Rubikon News, das meiner Einschätzung nach ein Gemeinschaftsprojekt des "Lücken-Doktors" Daniele Ganser, der NachDenkSeiten und des neurechten Hetz-Blogs Propagandaschau ist, legte einen beachtlichen Start hin.

 
"Wir werden unglaublich manipuliert und das Publikum lässt mehrheitlich alles mit sich machen. Es ist wie bei Goebbels, nur bürgerlich eingepackt. Kommen Sie jetzt bloß nicht mit der Warnung vor dem Nazivergleich"  (Albrecht Müller, gestern in den NachDenkSeiten)

Auf Twitter werde ich weiterhin täglich anzutreffen sein. Twitter-Meldungen kann ich auch auf der Arbeit in einer freien Minute lesen und absetzen. Blogs werden heutzutage eh überbewertet...


Nachtrag vom 28. Mai 2017

Weil Wagenknecht & Konsorten immer scheinheilig und nach den Vereinigten Staaten schielend nach Ursachen für den Terrorismus fragen, hier das Video "Der Afghanistan-Krieg verändert die Welt" von Arte:



Wer die wahren Ursachen für den modernen Terrorismus verstehen will, muss die Hintergründe für den Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan von 1979 kennen. Von putintreuen Friedenswichteln um den "Friedensforscher" Ganser und anderen sich links wähnenden Querfrontlern hört man davon kein Wort. Aus Gründen.
Nur fünf Jahre nach Ende des Krieges in Afghanistan fiel Russland - die UdSSR war inzwischen kollabiert - im ehemaligen Bruderland Tschetschenien ein...

 

Mittwoch, 24. Mai 2017

Albrecht Müller (NachDenkSeiten) möchte über mögliche Ursachen sprechen...

"Der Terror ist die Folge unserer Kriege und der „Krieg gegen den Terror“ ist die nächste Stufe der Eskalation der Gewalt. (...) Würden die NachDenkSeiten geschrieben haben, der Terrorismus werde durch die Kriege des Westens und der NATO nicht beendet, sondern gezüchtet, dann würden die einschlägigen Politiker und Medienmacher unisono schreien: "Verschwörungstheoretiker!", "Anti Amerikaner!", "Putinversteher!""  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 7. November 2016)


Der scheinheilige Albrecht Müller (NachDenkSeiten) möchte heute über mögliche Ursachen des Terrors sprechen.  Okay - dann lasst uns auch über den Hitler-Stalin-Pakt (1939) und den Einmarsch der Sowjetarmee in Afghanistan (1979) sprechen...
 

Freitag, 19. Mai 2017

Daniele Ganser fährt jetzt einen Tesla...

"Meinen Diesel BMW habe ich durch ein Elektroauto von Tesla ersetzt."  (Daniele Ganser)
 
Atomenergie, Kohlestrom und Erdöl sind für Forscher Dr. Daniele Ganser "keine positive Vision für unsere Kinder und Enkel" - deshalb fährt er jetzt einen Tesla. Bei der neuen Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Einfamilienhäuschens dürfte es sich etwa um eine 10 Kilowatt-Anlage handeln.
Beispiel: Ein Tesla Model S hat 306 PS und verbraucht ca. 18,63 kWh auf 100 Kilometer (Testbericht spritmonitor.de).

"Wer nur die klassische 220/230-Volt-Dose nutzt, kann aber schnell den Nachteil der großen Akkukapazitäten kennenlernen: Laut Ladekalkulator auf Teslas Homepage dauert es 36,5 Stunden (beim P60 sind es 28,5 Stunden), die Akkus auf diese Weise nachzuladen. Ist der hauseigene Stromkreis mit 16 statt 13 Ampere abgesichert, verkürzt sich die Zeit unwesentlich auf 29/22,5 Stunden."  (welt.de vom 11.4.2014)
 
Finde den Fehler...

Mittwoch, 17. Mai 2017

Ein nachdenklicher Linker trifft auf Rassismus, Sozialdarwinismus, Arroganz, Antisemitismus, Chauvinismus, Verlogenheit...

Ab Minute 35 und 110 widmet sich der Autor auch den NachDenkSeiten und Wagenknecht & Co., die er einmal gut fand:

 
 
Die "Silly Left" halt...
 

Dienstag, 16. Mai 2017

"Endziel", "Eliten", "Bevölkerungsreduktion" - Albrecht Müllers ausgewählter Leserbrief

Albrecht Müller spricht gerne durch ausgewählte Leserbriefe. Neulich wurde von einem NachDenkSeiten-Leser in einem Leserbrief behauptet, dass Journalisten des Deutschlandfunks in den USA einer Gehirnwäsche unterzogen würden. Albrecht Müller schob dann bestätigend nach, man könne "es" auch bei Journalisten von ARD und ZDF beobachten:
"Die Einbindung von Journalisten findet auf vielfältige Weise statt – durch Verknüpfung mit den aufgeführten Institutionen. Darüber hinaus aber auch durch die Tätigkeit als Korrespondenten, vor allem in den USA und in Brüssel. Ein Leser der NachDenkSeiten, dem ich Anregungen für diesen Artikel verdanke, schreibt:
„Mir fiel auf, dass durch das bekannte Rotationsprinzip nach kurzzeitigen Aufenthalt in USA plötzlich ein anderer “Zungenschlag” zu vernehmen war, der anderswo als Gehirnwäsche gebrandmarkt wird.“ Er hat das beim Deutschlandfunk beobachtet. Man kann es bei der ARD und beim ZDF beobachten."  (Albrecht Müller)
 
 
Am 9. Mai 2016 veröffentlichte Albrecht Müller einen ausgewählten Leserbrief, in welchem behauptet wird, dass die "Elite" ein "Endziel" habe, welches eine "Bevölkerungsreduktion" beinhalte...
 
 
 
Wie weit will Albrecht Müller in seinem Hass noch gehen...?


Albrecht Müller: "Die Gehirnwäsche geht weiter"
http://www.nachdenkseiten.de/?p=3098

Albrecht Müller: "Spiegel-Leser bezahlen ihre eigene Gehirnwäsche – mit 171,60 € im Jahr. Helfen Sie ihnen, sich dieser zu entziehen."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=2288

Albrecht Müller veröffentlicht einen Artikel des PEGIDA-Verstehers Willy Wimmer:
"Wenn in diesen Tagen Oskar Lafontaine auf diesen Umstand dadurch hinweist, daß er im Sprachgebrauch einer amerikanischen Spitzenbeamtin auf den „US-amerikanischen Imperialismus“ hinweist, jault die deutsche Presse unisono auf, als hätte sie die Gehirnwäsche erfolgreich absolviert."
http://www.nachdenkseiten.de/?p=26528



Heute in den NachDenkSeiten-Kommentarspalten:

 

Montag, 15. Mai 2017

Nach jahrelangem SPD-Bashing gibt Albrecht Müller (NachDenkSeiten) gute Ratschläge...

Nach jahrelangem, intensivem SPD-Bashing, bei gleichzeitiger steter Werbung für die Querflöten Wagenknecht und Lafontaine, gibt Albrecht Müller der SPD nun "gute" Ratschläge:
- Distanzierung von USA und NATO
- Annäherung an Russland
- Offensiv die Zusammenarbeit mit der Linkspartei ankündigen
- usw.
 
Kein Witz: Albrecht Müller begründet seine Ratschläge mit seinen erfolgreichen SPD-Wahlkämpfen von 1969 und 1975...



Es wird um schonendes Anhalten gebeten.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Die Siegesparade in Moskau im Hinblick auf den Hitler-Stalin-Pakt

"Der "Hitler-Stalin-Pakt" von 1939 war in Ordnung, findet der russische Präsident Wladimir Putin. Und Polen sei letztlich selbst verantwortlich gewesen für die Teilung des Landes zwischen NS-Deutschland und der Sowjetunion. Das sind einige der Ansichten, die Putin jetzt bei einem Treffen mit jungen russischen Historikern und Lehrern vertreten hat."  (Deutschlandfunk, 7. November 2014)

Hitler links, Stalin rechts, in der Mitte
am Boden liegend Polen


Am 24. August 1939 wurde der Hitler-Stalin-Pakt unterzeichnet. Dieser "Nichtangriffspakt" sah in seinem geheimen Zusatzprotokoll vor, Polen wie ein schlachtreifes Schwein unter Hitler und Stalin aufzuteilen. Hitler hatte anschliessen freie Hand, um in die Länder in seinem Norden und Westen einzumarschieren, ohne einen Zweifrontenkrieg im Osten befürchten zu müssen.
Am 1. September 1939 fiel der Faschist Hitler von Westen her in Polen ein, während der Kommunist Stalin Polen am 17. September 1939 von Osten her angriff. Und so nahm der II. Weltkrieg seinen Lauf...


Hitler-Stalin-Pakt,
Teufelspakt der Diktatoren

 
"Nachdem die Wehrmacht im Polenfeldzug das westliche Polen und die Rote Armee Ostpolen militärisch besetzt hatten, ergänzte der Deutsch-Sowjetische Grenz- und Freundschaftsvertrag vom 28. September 1939 den Nichtangriffspakt. Neben einer Bekräftigung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit präzisierten begleitende, geheime Abkommen die Aufteilung Polens, schlugen die baltischen Staaten, diesmal mit Litauen, der Sowjetunion zu und legten die Überführung der deutschen, ukrainischen und weißrussischen Minderheiten aus den betroffenen Gebieten in den eigenen Machtbereich fest."  (Wikipedia)


Deutsch-sowjetische Demarkationslinie in Polen nach dem geheimen Zusatzprotokoll,
Iswestija vom 18. September 1939
(Quelle: Wikipedia)


Davon, dass Stalin in den ersten beiden Kriegsjahren Hitlers Komplize war, sprach an der Siegesparade in Moskau niemand. Auch in den "alternativen" Medien wie NachDenkSeiten, KenFM, Rubikon, Compact und wie sie alle heissen, ist dies kein Thema. Russland wird immer als das siegreiche Opfer präsentiert, das Hitler bezwungen hat. Russland wird verklärt und in den Himmel gehoben, während die USA dämonisiert wird. Kein Wort über Ungarn, die sowjetischen Panzer in Prag, den Einmarsch der sowjetischen Truppen 1979 in Afghanistan. Stets führt nur die USA "illegale" Kriege.
Die Mär, dass Stalin den "Nichtangriffspakt" mit Hitler nur deshalb geschlossen habe, um sich eine "Atempause" vor einem möglichen deutschen Angriff zu verschaffen, tönt in meinen Ohren reichlich naiv und geschichtsklitternd. Die sowjetische Stimmung gegenüber Deutschland zur Zeit des Hitler-Stalin-Paktes sah nämlich - aus nicht ganz uneigennützigen Gründen - so aus:
 
"Auf der fünften Sitzung des Obersten Sowjets der UdSSR am 31. Oktober 1939 analysierte Molotow die internationale Lage und gab damit die Linie der kommunistischen Propaganda vor. Demzufolge hätte Deutschland ein legitimes Interesse an der Wiederherstellung seiner Großmachtstellung und die Alliierten seien die Aggressoren, da sie zur Aufrechterhaltung des Versailler Systems einen imperialistischen Krieg begonnen hätten." (Bianka Pietrow-Ennker, Stalinistische Außen- und Deutschlandpolitik 1939–1941)
 
Siegesparade in Moskau, 9. Mai 2017

Dienstag, 9. Mai 2017

"Xavier Naidoo sagt doch nur die Wahrheit..."

 
 

"Ich verstehe die ganze Aufregung um Xavier Naidoo nicht. Dieser Mensch sagt doch nur die Wahrheit. Etwas Antisemitisches kann ich in seinen Texten nicht erkennen. Man wir das kriegslüsterne Judenpack doch noch kritisieren dürfen, haben sie doch die Macht, so viele Medien zu beeinflussen. Jetzt liefern sie das Material für den psychologischen Krieg des Imperialismus gegen den Sozialismus. Jeden Tag bekommt die Weltpresse von ihnen Material für den Kampf gegen das sozialistische Weltsystem. Nun wird auch noch versucht, eine Gesinnungs- und Sprachpolizei einzuführen. Das kennzeichnet eben kapitalistische Ausbeuterländer wie die besetzte BRD und die Vereinigten Staaten, die kurz vor einer Militärdiktatur stehen. Ich rufe hiermit auf zur Solidarität mit dem politisch verfolgten Xavier Naidoo. Habt ein Herz für diesen tapferen Dissidenten, seid stark und unbeugsam. Kein Fussbreit der Lügenpresse!"
Satire

Montag, 8. Mai 2017

Für diese Fake News hat sich SPUTNIK Deutschland nie entschuldigt...

Von SPUTNIK Deutschland veröffentlichte Fake News, für die sie sich nie entschuldigt haben (in chronologischer Reihenfolge):
 
Der Giftgasangriff von sei von Weisshelmen inszeniert worden. Speziell für die Herstellung dieses "Fake-Videos" seien Kinder getötet worden.
 
 
Schon nach 30% der ausgezählten Stimmen schrieb SPUTNIK Deutschland, dass Le Pen vorne liege. Nach 50% der ausgezählten Stimmen hiess es dann, Le Pen sei "mit 24.10 Prozent weiterhin in Führung". In Wirklichkeit lag die Faschistin im ersten Wahlgang nie in Führung. Die "Silly Left" um Wagenknecht, Ganser & NachDenkSeiten hatte sich nie an diesen Fake News gestört. Besonders Schlaue in Klein-Bloggersdorf hatten es nicht einmal bemerkt...
 
 
SPUTNIK Deutschland meldet wieder einen inszenierten Giftgas-Angriff. Diesmal habe Al Jazeera die Sache inszeniert. Die Auftraggeber dafür würden aus Europa kommen, behauptet SPUTNIK Deutschland. SPUTNIK International hatte sich nachträglich für diese Fake News entschuldigt - SPUTNIK Deutschland hingegen nicht.
 
Vor der Wahl in Frankreich hatte SPUTNIK das Gerücht gestreut, Macron sei schwul. Das mag womöglich im homophoben Russland wahlentscheidend sein, aber nicht in Frankreich. Putin wird als nächstes verstärkt die Bundestagswahl in Deutschland ins Visier nehmen. Man kann sich also auf so Einiges gefasst machen...
 
Fake News sind nicht einfach nur Flüchtigkeitsfehler. Fake News sind absichtliche Falschinformationen. Dem Staatssicherheitsdienst der DDR und Geheimdiensten anderer Staaten des Warschauer Paktes werden zahlreiche Desinformationskampagnen während des Ost-West-Konflikts zugeschrieben, derartige Aktivitäten liefen unter dem Begriff "Aktive Massnahmen".  Der Begriff wurde vom sowjetischen KGB eingeführt für geheimdienstliche Aktionen, mit deren Hilfe das Weltgeschehen beeinflusst werden sollte. Es wurde unterschieden zwischen verdeckten und offenen aktiven Maßnahmen, sowie zwischen gewaltfreien Aktionen und solchen, in denen auch Gewalt gegen einzelne Personen zur Anwendung kam. Letztere wurden auch als "Spezialaktionen" bezeichnet. Gewaltfreie aktive Maßnahmen wurden hauptsächlich dazu eingesetzt, um den Klassenfeind – insbesondere die USA – durch gezielte Aktionen vor der Weltöffentlichkeit in Misskredit zu bringen. Der KGB versuchte Agenten zu rekrutieren, die in den jeweiligen Ländern politischen oder journalistischen Einfluss ausüben konnten, um eine für die Sowjetunion günstige Berichterstattung in den Medien zu bewirken. Mittel von aktiven Maßnahmen waren unter anderem Desinformation, die Verbreitung von Verschwörungstheorien, Propaganda und die Diskreditierung einzelner Personen.
Der Begriff aktive Maßnahmen bekam besonders in den 1960er Jahren Bedeutung, als die Sowjetunion versuchte, durch subtilere Mittel als militärische Gewaltandrohung Einfluss auf das Ausland auszuüben.
Derartige Methoden waren und sind auch bei westlichen Geheimdiensten ein übliches Instrument. So führte zum Beispiel die US-amerikanische CIA während des Kalten Kriegs zahlreiche verdeckte Operationen durch. Deren Ziele und Methoden waren wie die KGB-Maßnahmen teilweise ethisch fragwürdig, sowie teilweise sogar nach US-Gesetzen (so zum Beispiel bei der Iran-Contra-Affäre) oder auch internationalem Recht illegal,weshalb sie – soweit bekannt geworden – häufig massive Kritik aus dem In- und Ausland auf sich zogen.  (via Wikipedia)

Samstag, 6. Mai 2017

Aus "Empathie" (!): Die NachDenkSeiten verstehen, wenn Menschen dem Faschismus mehr "abgewinnen können"...

"Es geht hier um Empathie. Ich kann zumindest verstehen, dass viele Abgehängte in der Tat einer Le Pen mehr abgewinnen können als einem Macron."  (Jens Berger, NachDenkSeiten, 5. Mai 2017)




Die NachDenkSeiten driften immer mehr ab. Nachdem sie - wie vor der Trumpwahl - alles dafür getan haben, um Le Pens Kontrahenten zu dämonisieren und zur Nichtwahl von Macron aufgerufen haben, äussern sie nun auch noch Verständnis für Menschen, die den faschistischen Front National wählen. Weil sie, die abgehängten Wähler, der Front National-Kandidatin mehr "abgewinnen können als einem Macron". Die NachDenkSeiten finden das auch noch empathisch. Ist das noch kriminell dumm oder schon krank?
Mit der selben Argumentation könnte man - aus Empathie - Verständnis für all diejenigen heucheln, die in den 1930er-Jahren die NSdAP gewählt haben. Wen die NachDenkSeiten in dieser Zeit wohl dämonisiert hätten - den Faschisten Adolf Hitler oder seine Gegenkandidaten...?
Wie sagte Robert Misik so schön:  "Die "Silly Left" muss es nur oft genug wiederholen: Banker, Banker, Banker. Rothschild, Rothschild, Banker, Banker."
 



Albrecht Müller - Dominik Leber hat Recht: Beenden Sie diesen erbärmlichen Querfront-Spuk und stellen Sie die NachDenkSeiten ein!

Donnerstag, 4. Mai 2017

Die "Silly Left" - Moskaus nützliche Idioten

Putin unterstützt den rechtsextremen Front National schon seit Jahren. Nun hat Marine Le Pen erstmals echte Chancen Präsidentin von Frankreich zu werden. Klar, dass Moskau alles dafür tut, um Le Pens Kontrahenten Macron zu schwächen. Le Pen will aus der EU und aus der NATO austreten. Eine geschwächte EU und NATO passt auch Putin wunderbar ins Konzept. Aus diesen Gründen unterstützt Putin den rechtsextremen Front National. Putin ist nicht blöd - gewisse Linke aber schon. Misik nennt sie die "Silly Left" - was habe ich gestern Abend gelacht, als ich mir nach der Arbeit Robert Misiks Video angehört habe...
 

Misik redet Klartext - unbedingt anhören!


Der erste Teil von Misiks Video betrifft innerösterreichische Politik. Aber schon nach wenigen Minuten geht es um Le Pen und Macron. Misik stellt unmissverständlich klar: Wer zum Wahlboykott aufruft, schwächt Macron und unterstützt somit die rechtsextreme Le Pen. RT Deutsch und Sputnik werben schon seit Tagen für die Nichtwahl von Macron, denn das ist Le Pens einzige Chance für ihre Wahl zur Präsidentin. Sie hatte in der ersten Runde schlechter als der ehemalige Sozialist Macron abgeschnitten - wenn nun möglichst viele Linke nicht für Macron stimmen, könnte es am Ende doch für Le Pen reichen, so Putins Kalkül.

Misik hat völlig recht: Es sind Moskaus nützliche Idioten

Neulich hatte sich der linke Robert Misik über die (dummen linken) NachDenkSeiten lustig gemacht. WeltnetzTV-Mitbegründer Diether Dehm hatte er sogar als Idioten bezeichnet. Ob dies etwas mit Jens Bergers neusten Tiraden gegen Misik zu tun hat?
 
 
 
Varoufakis würde übrigens Macron wählen...
Sein Versprechen an Macron ist folgendes: “Ich werde alles aufbieten, um Ihnen dabei zu helfen, Le Pen zu schlagen. Und ich werde mich mit ebensolcher Kraft der Protestbewegung ‘Nuits debout’ anschließen, sollten Sie als Präsident versuchen, Ihren bereits gescheiterten Neoliberalismus weiter umzusetzen.”  (euronews, 2. Mai 2017)


Leseempfehlung:  "Der rote Faden - Emmanuel Macron, Marine Le Pen und die dumme Linke"

Mittwoch, 3. Mai 2017

Internationaler Tag der Pressefreiheit


Ausgerechnet heute, am Internationalen Tag der Pressefreiheit, hat der NachDenkSeiten-Redakteur Jens Berger die Frechheit für folgende Behauptung:  "Wir sehen uns nicht als Feinde, sondern als Korrektiv von Tagesschau und Co."

Ist das noch Selbstüberschätzung oder schon Satire...?


Peter Henkel (Frankfurter Rundschau) warnte Albrecht Müller am 12. April 2014 vergeblich:   "Und nun die vermutlich erfolglose Bitte: Tun Sie was gegen diese obsessive Medienverächtlichmachung, Ihre eigene wie die unzähliger Mitbürger. Sie ist in dieser oft hasserfüllten Radikalität unbegründet und auf die Dauer hochgefährlich."  (Peter Henkel)

Dienstag, 2. Mai 2017

"Antizionistische Ausrichtung" - so heisst das neue Psiram-Kapitel über die NachDenkSeiten

"Die NachDenkSeiten weisen Israel allein die Schuld am Nahostkonflikt zu und erklären es zu einem Apartheidstaat"  (Psiram)
 
 
Am 1. Mai 2017 wurde die Seite über die NachDenkSeiten um das Kapitel "Antizionistische Ausrichtung" erweitert.