Sonntag, 15. Oktober 2017

Tumulte an Frankfurter Buchmesse - Linksextreme waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechtsextremen


"Mit Rechten kann man diskutieren, muss ihre Meinungsfreiheit tolerieren. Bei Nazis und Faschisten helfen hingegen Gesetz und Schlagstock."  (Dr. Sebastian Bartoschek, linker Journalist)

Ich sehe es wie Sebastian Bartoschek. Dies gilt meines Erachtens aber auch für gewalttätige Linksextreme. Wer ein Nazi ist, hat zudem besser nicht ein Linksextremer zu bestimmen, denn die bezeichnen sogar Sozialdemokraten als Nazis. Alle, die nicht ihrer 'reinen Lehre' entsprechen, sind für Linksextreme gleich Nazis. So kommt es, dass selbst in Diskussionen zwischen Stalinisten, Anarchisten und Trotzkisten schon nach wenigen Minuten die ersten Nazivorwürfe auftauchen. Ich beobachte das immer wieder. Linksextreme sind also eher ungeeignete Kandidaten, um zu bestimmen, wer ein Nazis sei und wer nicht.

Wenn ein linker Mob wie in Hamburg am G20-Gipfel plündernd und brandschatzend ganze Stadtteile verwüstet, rufen Linke laut, man dürfe nicht alle Linken in einen Topf werfen, "die Linken" gebe es nicht, man müsse schon genau differenzieren. Wenn hingegen Rechte Gewalt anwenden, heisst es von Linken gleich: "Das sind alles Nazis!" Genau so macht man sich als Linker unglaubwürdig und zum Steigbügelhalter von Neonazis.

Wäre es andersrum, würden Linke das halbstündige
Niederschreien wohl als "strukturelle Gewalt" bezeichnen...


Besonders schräg wird es dann, wenn sich sonst stets "ACAB"-rufende Linksaktivisten an der Buchmesse darüber beklagen, dass sie nicht sofort und an Ort und Stelle, sondern erst am nächsten Morgen auf dem Polizeiposten eine Anzeige wegen Tätlichkeiten machen können. Dass die Polizei auch noch Anderes, Dringenderes zu tun haben könnte, kommt den sich moralisch überhaben fühlenden Linksaktivisten nicht in den Sinn.


Ich bin gegen jeden Extremismus, egal ob von links oder rechts.


Wie viele linke Messestände sind eigentlich an der Frankfurter Buchmesse von einem rechten Mob beklaut und belagert worden...?


Nachtrag von 20:20 Uhr:
Hier noch ein sensationelles Beweisvideo. Es beweist klar und deutlich, wie Opfer Nico Wehnemann (Die Partei) von Neonazis grundlos, heimtückisch und brutal angegriffen und niedergeschlagen wird... ;)



Nachtrag vom 16. Oktober 2017:
"Bei der Berichterstattung macht unterdessen ein dpa-Bild die Runde, das einen kahlköpfigen Mann in schwarzem T-Shirt zeigt, der aggressiv mit dem Finger auf einen anderen zeigt. Der Mann, der auf den ersten Blick wirken könnte, wie ein rechter Aggressor, ist freilich ein Mitglied des antifaschistischen „Black Bembel Block“..."  (Meedia)

Die Glatze sieht aus wie ein Nazi,
ist aber ein Antifa-Linksextremer...

Samstag, 7. Oktober 2017

Mein Name war René Baumgartner...

"Ein weiterer Mitarbeiter, der die Rassismusvorwürfe bekräftigte, ist wegen eines Burn-outs krankgeschrieben. Die Angeschuldigten hingegen sitzen fest im Sattel: Das zuständige Sozialdepartement der grünen Regierungsrätin Susanne Hochuli hat sie von allen Vorwürfen reingewaschen. Es gebe «kein Rassismusproblem im Nachtdienst», wird nach einer internen Untersuchung festgehalten. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in einer Folienpräsentation zusammengefasst, die der WOZ vorliegt. Daraus geht hervor: Die Untersuchung wurde schludrig geführt, und die Verantwortlichen ergreifen klar Partei.
[...] René Baumgartner wurde bei der Präsentation der Untersuchung schlagartig bewusst: «Das zielt hier vor allem auf dich ab.» Die Präsentation ist vor allem eines: ein leicht genervter Aufruf zur Wiederherstellung der Ordnung. Was im Nachtdienst vor sich gehe, sei ein «Kindergarten», trug Stephan Campi, Generalsekretär des Sozialdepartements, den Nachtdienstmitarbeitern vor – und so steht es auch wörtlich in der Präsentation."  (WOZ, 6. Oktober 2016)


Am 22. September 2016 stand ich mitten in einer Sitzung auf, legte Schlüsselbund und Ausweis auf den Tisch und ging nach Hause. Ich hatte soeben fristlos gekündigt. Dann nahm ich mit der Presse Kontakt auf. Ich übergab in der Folge der Wochenzeitung WOZ die gesamte Powerpoint-Präsentation des Generalsekretärs des Departementes Susanne Hochuli (Grüne Aargau). Es war mitten im Wahlkampf um den frei gewordenen Regierungsratssitz. Ich vermute, dass dieser Wahlkampf bei der Art und Weise der Disziplinaruntersuchung eine Rolle gespielt hatte.
Am selben Tag, als der Artikel in der WOZ - es war die Titelstory - am 6. Oktober 2016 erschien, erhielt die Staatsanwaltschaft Aarau-Lenzburg meine Selbstanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung. Zwei Tage später trudelte dann auch noch die Anzeige des Departementes Gesundheit und Soziales (DGS) bei der Staatsanwaltschaft ein.
Nach der Grünen Susanne Hochuli war Franziska Roth (SVP) als Regierungsrätin gewählt worden. Der Kandidat der Grünen war chancenlos. Im Juli 2017 nahm ich an Gesprächen mit Stephan Campi und der neuen Regierungsrätin Roth teil. Man wolle doch jetzt nach vorne schauen und nicht mehr zurück, sagte Frau Roth. Sie bot mir an, bei der Staatsanwaltschaft dafür zu sorgen, dass das laufende Strafverfahren des Offizialdelikts 'Amtsgeheimnisverletzung' auf Eis gelegt und dann eingestellt werde. Das gehe doch nicht, entgegnete ich. Doch, das gehe schon, mit der 'Desinteresse-Erklärung', erklärte die ehemalige Gerichtspräsidentin. Der Kanton Aargau als Geschädigter könne eine 'Desinteresse-Erklärung' machen. Obwohl ich sechs Jahre Kantonspolizist war, hatte ich noch nie davon gehört. Ich lehnte aber dankend ab. Solange der Fall mit den nicht befragten Mitarbeitern nicht aufgearbeitet sei, sei ich nicht bereit dazu, die Angelegenheit ad acta zu legen. Wenige Wochen später, anfangs September 2017, erhielt ich dann den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft mit einer saftigen Busse und zwei Jahren Bewährung. Ich bin jetzt also offiziell wegen Amtsgeheimnisverletzung vorbestraft. 
Ich werde weiterhin für eine Aufarbeitung des Falles kämpfen. Anlässlich des erwähnten Gespräches mit Stephan Campi und dem neuen Leiter des Sozialdienstes fragte ich, weshalb der zuerst reingewaschene "Euthanasie-Befürworter" im Frühling 2017 entlassen worden war. Man wollte mir dazu keine Angaben machen...

Ausgerechnet in der Affäre um Jonas Fricker (Nationalrat, Grüne) macht Susanne Hochuli wieder von sich reden:
"Die Parteispitze der Grünen distanzierte sich unverzüglich und unmissverständlich von Frickers Aussagen. Dies war zwingend. Nur so konnte sie verhindern, dass die Skandalisierung auf sie übergreift. Nicht nur unnötig, sondern geradezu hinterhältig allerdings war, dass grüne Politiker nicht nur Frickers Worte weit von sich wiesen, sondern sich auch wortgewaltig von seiner Person distanzierten. So sagte alt Nationalrat Jo Lang, die Grünen wollten «kein Mitglied, das solch schlimmste Vergleiche macht und sie dann nicht einmal richtig klarstellt». Darum sei die letzte Konsequenz ein Parteiausschluss. Ebenfalls auf den Mann zielte die frühere Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli, die eine Verbindung zur rechtspopulistischen deutschen Partei AfD herstellte."  (Aargauer Zeitung, 6. Oktober 2017)



Übrigens:  Nächste Woche ist der Start meiner neuen Ausbildung als Pflegehelfer.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Gebogen bis es passt.../Nachtrag


"Spanien entpuppt sich in diesen Tagen als ein zutiefst nationalistisch und autoritär geprägter Staat. Und genau das erklärt auch, warum so viele antinationalistische Linke in Katalonien eine Demokratisierung nur noch ausserhalb Spaniens für möglich halten."  (Raul Zelik, WOZ, 5.10.2017)


Das ist ein echtes Kunststückchen, wirklich: Nationalismus mit Antinationalismus zu begründen. Wäre ich nie draufgekommen. Ich staune immer wieder, wie gewisse Linke einem ein X für ein U vormachen wollen, oder das selbe Ereignis (in anderen Fällen) einmal als himmlisch gut und ein anderes Mal als diabolisch schlecht darstellen. Je nachdem.
Wer, wie ich, viel mit Linken diskutiert, staunt immer wieder über die Argumentationskünste gewisser Linker, deren Kunstgriffe, Verdrehungen, Halbwahrheiten bis hin zu substanzlosen Behauptungen. Schopenhauer hätte noch viel lernen können.

Selbstverständlich will ich auf keinen Fall verallgemeinern. Und zudem: "Die Linken", die gibt es gar nicht. Man muss schliesslich differenzieren. Es gibt auch keinen Linksextremismus. Extremismus gibt es, wenn überhaupt, nur bei Rechtsextremen...





Nachtrag vom 6. Oktober 2017

In der aktuellen WOZ steht nicht nur der von mir aufs Korn genommene Artikel von Raul Zelik, sondern auch einer von Sarah Schmalz über Jonas Frickers Holocaustvergleich. Der Artikel von Sarah Schmalz ist meines Erachtens einer der besten, den ich zur Affäre Fricker bisher gelesen habe (6 Franken, die sich lohnen)!


Mittwoch, 4. Oktober 2017

"Der getarnte Judenhass der Grünen" (David Klein)

"Sie kennen die Bilder, ja sogar die Dokumentarfilme aus Europa, die die unsägliche Massentierhaltung belegen - Transporte in den sicheren Tod"
"Als ich das letzte mal so eine Dokumentation von Transporten von Schweinen gesehen habe, sind mir unweigerlich die Bilder der Massendeportation nach Auschwitz aus dem Film "Schindlers Liste" hochgekommen."
"Die Menschen, die dort deportiert wurden, hatten eine kleine Chance, zu überleben. Die Schweine, die fahren in den sicheren Tod."  (Nationalrat Jonas Fricker, Grüne Aargau, 28.9.2017)

Seit diesen unsäglichen Sätzen ist noch keine Woche vergangen. Inzwischen ist Jonas Fricker, der sich auch schon als "präziser Schnelldenker" bezeichnet hatte, zurückgetreten. Nicht ganz freiwillig, denn grüne Parteikollegen hatten ihm den Rücktritt nahegelegt. Fricker war anscheinend für die Partei untragbar geworden, war es doch nach "Hamas-Geri" nicht der erste Skandal für die 'Grünen Aargau' innert wenigen Jahren.


Daniel Hölzle, Präsident Grüne Aargau

Seit rund zwei Tagen schiessen sich der Der Bund, Tages Anzeiger und die NZZ auf das Boulevardblatt Blick ein - sie werfen ihm Kampagnenjournalismus vor. Ich finde es widerlich, wie Jonas Fricker von gewissen Medien immer mehr zum Opfer stilisiert wird, nur um dem Blick eins auszuwischen. Denn dem studierten Jonas Fricker war der Holocaust-Vergleich nicht einfach nur herausgerutscht: Er hatte die Zeilen ab einem vorbereiteten Blatt abgelesen!

Jonas Fricker erhält Rückendeckung von der "prominenten"
TV-Moderatorin (Schweiz5) und Tierschützerin Nancy Holten

"Tierschützerin Nancy Holten will mit den Grünen Aargau die Politik aufmischen. Sie strebt auch ein politisches Amt an", schrieb  20Minuten  am 18. August 2017.  "Der Aargauer Grünen-Nationalrat Jonas Fricker sagt, es sei schön, dass sich Holten engagiere. Die Aufnahme der polarisierenden Tierschützerin sei für die Partei kein Risiko. «Die Grünen sind eine Partei der Vielfalt. Sie passt zu uns.»"

Ob sich der "Schnelldenker" ein weiteres Mal verschätzt hatte...?


Leseempfehlung:  "Der getarnte Judenhass der Grünen"

Donnerstag, 28. September 2017

Emily Laquer (IL) will die AfD jagen...


"Die Linksradikalen waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechten."  (Frank Lübberding, linker Journalist)

Emily Laquer darf nach den G20-Krawallen wieder einmal ein Interview geben. Sie scheint die mediale Aufmerksamkeit sichtlich zu geniessen. Sie, die linksextreme Splittergruppe 'Interventionistische Linke' wolle die AfD jagen, erklärt Emily Laquer. 
Es sind genau die selben Linksaussen, die bei Gauland laut aufgeschrien hatten, als er in der Rolle der AfD als Opposition von "Merkel jagen" gesprochen hatte. Genau diese Linksaussen schweigen nun, wenn Emily Laquer und ihre Splittergruppe Menschen jagen will.
Ich mag Neo-Nazis in der AfD auch nicht, aber mit solchen Sprüchen spielt man nur Rechten in die Hände.

Übrigens: Ebenso wenig wie Neo-Nazis in der AfD mag ich Neo-Stalinisten in der Linkspartei oder ausserhalb.

Mittwoch, 20. September 2017

"Es gibt sozialistische Systeme die funktionieren, wenn..."

"Es gibt sozialistische Systeme die funktionieren, wenn der Mensch nicht nur egoistisch an sich selbst denkt. Kapitalismus ist mörderisch." (Maureen Schwalke, Fraktionsmitglied 'Die Linke')

Ich misstraue Systemen, in denen ein 'neuer Mensch' gefordert wird. So träumte Trotzki vom Sowjetmenschen:   "Der Mensch wird unvergleichlich stärker, klüger, feiner werden [...] der menschliche Durchschnitt wird sich bis zum Niveau eines Aristoteles, Goethe, Marx erheben". Wenn erst die 'Ausbeuterordnung' des Kapitalismus überwunden sei, werde in einer sozialistischen Gesellschaft ein 'neuer Mensch' aufwachsen, frei von Lüge, Betrug, Grausamkeit, Diebstahl, Faulheit, Trunksucht, glaubte man.
Nietzsche - eine Art Vordenker der Nazi-Ideologie - preis seinen Übermenschen in ähnlicher Manier:   "In ihr soll eine stärkere Art, ein höherer Typus ans Licht treten, der andere Entstehungs- und andere Erhaltungs­bedingungen hat als der Durchschnitts-Mensch. Mein Begriff, mein Gleichnis für diesen Typus ist, wie man weiß, das Wort 'Übermensch'."
Wohin das Schreckens-Regime des Sowjetmenschen und jenes des Übermenschen der Nazi-"Herrenrasse" geführt haben, ist bekannt. Schlimm, dass noch heute der Ruf nach einem besseren Menschen laut wird. Egoismus oder Neid oder gehört nun einmal zum Menschsein. Es können nicht alle Gandhis oder Mutter Teresas sein. Und für egoistische Auswüchse braucht es demokratisch zustande gekommene Gesetze.




Es ist ja nicht so, dass ein sozialistisches System nicht funktionieren würde. Aber eben nur in einem absolut totalitären, unmenschlichen, unfreien System mit Mauern, Wachtürmen oder Selbstschussanlagen.

Sonntag, 17. September 2017

Weshalb sich viele Linke aus Europa mit der kurdischen Arbeiterpartei PKK solidarisieren

"Der Realsozialismus war der größte Fehler meines Lebens, Marx und Hegel hatten unrecht, Bakunin und Kropotkin hatten hingegen vollkommen recht."  (Abdullah Öcalan, Führer der PKK)


Weshalb sich viele Linke aus Europa mit den Kurden und der kurdischen Terrororganisation PKK, die selbst vor internen Hinrichtungen wegen Kritik an Öcalan nicht zurückschreckte, solidarisieren? Weil sie wie auf einer Wolke aus Revolutionsromantik schweben und ihre sozialistisch-utopischen Wünsche und Sehnsüchte auf die PZZ projizieren, welche jedoch rein gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben:
"Der kurdische Kampf entstand aus Angst, Demütigungen und Alternativlosigkeit kombiniert mit einem charismatischen Anführer, nicht aus Ideologie.
Dass viele europäische Linke davon nichts wissen wollen, verfälscht ihr Bild massiv. So kommt es, dass man sich in einer WG-Küche in Barcelona mit einer Aktivistin über die PKK unterhält, in ihrem Zimmer liegen zwei Broschüren, eine über die Frauenbewegung der PKK und eines über den PKK-Gründer Abdullah Öcalan. Sie freut sich über den kurdischen Feminismus und über die feste Frauenquote von 40 Prozent in der prokurdischen Partei HDP und der PKK-nahen PYD (Partei der demokratischen Union) in Syrien. Die Anmerkung, dass auf den vielen Frauenkongressen und den Frauendemos jedoch in erster Linie Öcalan, ein Mann, gefeiert wird und sich der Inhalt auf massentaugliche Slogans wie "Frau, Leben, Freiheit" reduziert, stört sie dann aber. Auf konkrete Beispiele von Sexismus in PKK-nahen Kreisen antwortete sie knapp: "Das sehe ich anders." In der Region war sie noch nie. Aber sie hat die Broschüren mit den Bildern von hübschen jungen Frauen, die vor Glück strahlen, in den Bergen Kandils mit der Kalaschnikow exerzieren zu dürfen."  (Die linke Kurdenfolklore, Die Zeit, 2015) 

Für seine Anhänger soll Abdullah Öcalan nicht allein als Parteiführer, sondern darüber hinaus auch als Philosoph und Prophet gelten. Parallelen zum Personenkult um Stalin drängen sich auf. Der Märtyrerkult der PKK um ihre im Kampf gefallenen Mitglieder nimmt ebenfalls fast religiösen Charakter an. Auch als Märtyrerin verehrt wird Andrea Wolf. Sie war eine Linksextremistin aus dem Umfeld der RAF und gehörte der verbotenen Volksbefreiungsarmee Kurdistan ARGK an.
Die PKK verstand sich lange Zeit als marxistisch-leninistisch orientierte Organisation zur Befreiung Kurdistans. Klar, dass diese Ziele viele Linksextreme in Deutschland und in ganz Europa beeindruckte. Noch heute treten in Deutschland beispielsweise Andrej Hunko und Diether Dehm (Die Linke, Wagenknecht-Flügel) bei kurdischen Veranstaltungen als Redner auf.  In seinem 2005 auch auf deutsch erschienenen Buch "Plädoyer für den freien Menschen" wandte sich Abdullah Öcalan jedoch vom Sozialismus marxistisch-leninistischer Prägung ab und pries den kommunistischen Anarchismus gemäss Bakunin und Kropotkin.

Screenshot via Sebastian Weiermann, Journalist


Gestern fand in Köln eine grosses, weitgehend friedliches, kurdisches Kulturfestival mit rund 14'000 Teilnehmern statt, an dem auch Andrej Hunko (Die Linke) sprach. Er übte Kritik an den polizeilichen Auflagen und dem Verbot von YPG Symbolen in Deutschland. Eigentlich sind Fahnen mit Öcalan-Konterfeis verboten. Es gibt aber ein Schlupfloch, das rege benützt wird: Das Verbot gilt nur auf gelben oder gelb-grünem Hintergrund. Deshalb waren gestern viele Fahnen mit dem Konterfei des PKK-Führers Öcalan auf mehrheitlich weissem Hintergrund zu sehen. Verständlich, dass dies viele Türken in Deutschland erzürnte. Der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu liess deshalb sogar den deutschen Botschafter Martin Erdmann einbestellen.

Diether Dehm (Die Linke) lobt die PKK


Eine Publikation des Bundesamtes für Verfassungsschutzes belegt, dass die PKK eine "Doppelstrategie" verfolgt: 
"Dem militant-aggressiven Auftreten im türkisch-irakischen bzw. türkisch-syrischen Grenzgebiet steht der Versuch gegenüber, ein friedliches Image im Westen anzustreben. Dies sei deshalb wichtig, um (vor allem Europa) als „sicheren Hafen“ für Ruhe- und Rückzugsgebiete zu bewahren. Dennoch gäbe es eine latente Gewaltbereitschaft der PKK auch in Deutschland." (Wikipedia) 

Leseempfehlung:  "Als Kunst getarnte PKK-Propaganda im Mainzer Abgeordnetenhaus"

Donnerstag, 14. September 2017

So bestätigt Jutta Ditfurth die Extremismustheorie

"Ah, die Extremismustheorie. Naja, die ist halt einfach Bullshit. Auch die Mitte ist "extrem", insofern ist alles Extremismus."  (Sneek, Twitter)


Leute, die sich voller Stolz als 'linksradikal' bezeichnen und häufig gemässigte Linke massregeln und denunzieren, haben oft kein Problem damit, Rechtsextreme als das zu bezeichnen, was sich auch wirklich sind: Rechtsextreme eben. So verwendet die Intellektuelle Jutta Ditfurth alleine auf ihrer Homepage (folge diesem Link) über 20 Mal die Begriffe "rechtsextrem", "Rechtsextreme" oder "Rechtsextremismus". Zu Recht, wie ich finde. Wenn dann aber in den Medien oder in Diskussionen auf Twitter oder Facebook von "Linksextremen" die Rede ist, dann begehren viele Linksaussen sofort empört auf: Das sei die böhse Extremismustheorie, die wissenschaftlich widerlegt sei, weil die "extreme Mitte" ja auch extrem sei, also sei alles extrem und die Extremismustheorie folglich Unsinn.
Das kann man so sehen, wenn man will. Der Verfassungsschutz und ich sehen das anders. Seltsamerweise sind es meistens die Linksextremen, die sofort oberlehrerhaft mit der Extremismustheorie winken, wenn zum Beispiel über Gewalt durch Linksextreme (Autonome, Antifa, Stalinisten usw.) berichtet wird.

Ich bin gegen jeden Extremismus, egal ob von rechts oder von links. Auch gegen jeden religiösen oder nahrungsmittelbasierten Extremismus.

Ich danke Jutta Ditfurth, dass sie mit dem häufigen Gebrauch der Begriffe "rechtsextrem", "Rechtsextreme" und "Rechtsextremismus" die Richtigkeit der Extremismustheorie bestätigt.

Dienstag, 12. September 2017

Sensationelle Urteilsbegründung in der Rechtssache Werner Rügemer versus Adriana Stern

„Der Kläger hat gegen die Beklagten keinen Unterlassungsanspruch … hinsichtlich der Äußerung „Die verschroben antisemitische Weltsicht des Werner Rügemer“.
Denn es handelt sich aufgrund der kritischen Auseinandersetzung mit den Äußerungen des Klägers in seinen Artikeln und während seiner Führungen sowie der Nennung der untersuchten Quellen um eine aufgrund des insofern vorhandenen Sachbezugs nicht schmähende Meinungsäußerung … zumal diese hier streitgegenständliche Meinungsäußerung vor dem Hintergrund dessen, was in dem Artikel übrig bliebe, als zusammenfassende Schlussfolgerung zulässig wäre, selbst wenn alle angegriffenen Äußerungen unzulässig wären. Eingedenk des Umstandes jedoch, dass nach Auffassung der Kammer lediglich drei der inkriminierten Äußerungen von dem Kläger nicht hinzunehmen sind, verbleiben in dem gesamten Artikel ausreichend Anknüpfungspunkte (bspw. „Reicher Ranitzki“ sowie der AbschnittDer Antisemitismus bei Rügemer anhand der Kriterien der Bundeszentrale für politische Bildung“), welche die – sicherlich provokante – Äußerung der Beklagten zu tragen geeignet sind.“ (aus der Urteilsbegründung, via Psiram vom 11. September 2017)


Rügemers Gejammer über das Urteil des Landgerichts Köln ist auf NRhZ-Online nachzulesen.

Montag, 11. September 2017

Weshalb Ismail Küpeli nicht erstaunt sein müsste, dass die AfD mit Ernst Thälmann wirbt...

"AfD macht mit Ernst Thälmann Wahlwerbung und ich weiß doch auch nicht mehr, was man dazu noch sagen soll."  (Ismail Küpeli, Journalist)


Journalist Ismail Küpeli (neues deutschland, Jungle World) kann also nicht verstehen, weshalb die AfD Wahlwerbung mit Ernst Thälmann macht. Ich hingegen kann das gut nachvollziehen, wenn man die Inschrift - das Zitat stammt aus Ernst Thälmanns letztem schriftlichen Selbstzeugnis - folgender Gedenktafel liest:

"Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das
deutsche Volk, und meine Nation, die ich mit grossem Stolz
verehre, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze
und harte Nation"


Tja, da muss man sich nicht mehr wundern, wenn 'Nationalkommunisten' wie Michael Koth oder die AfD Ernst Thälmann verehren und mit ihm und für ihn werben.
Es bleibt nun nur noch die Frage, weshalb Ismail Küpeli (17'400 Twitter-Follower) knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl der AfD diese Aufmerksamkeit gewährt...


Empfehlung:  "Radikale von Links - Die unterschätzte Gefahr"

Mittwoch, 6. September 2017

War Rudi Dutschke doch eine Art "geistiger Vater" der RAF...?

Fast die gesamte Linke von Deutschland hing ihm damals an den Lippen: Ihm, Rudi Dutschke, dem Rebell, dem Kämpfer für die Geknechteten und Beleidigten. Rudi Dutschke wird auch heute noch gerne und oft zitiert. Von Ken Jebsen zum Beispiel, der von einer grossen Anzahl an Linken, Linksaussen, Querfrontlern und sich sonst noch irgendwie links Wähnenden hofiert, wenn nicht gar verehrt wird. Am Grab des RAF-Terroristen Holger Meins, der sich 1974 in der Justizvollzugsanstalt Wittlich zu Tode gehungert hatte, rief Rudi Duschke: "Holger, der Kampf geht weiter."  Damit meinte Rudi Dutschke nicht nur die Isolationshaft, sondern explizit auch die Revolution, den sozialistischen Sieg der Arbeiterklasse, die Abschaffung des kapitalistischen Systems. Ihm, der das parlamentarische System für "unbrauchbar" hielt, schwebte allen Ernstes eine Räterepublik vor. Als Vorbild für die Rätedemokratie gilt vielen linken Träumern noch heute die Pariser Commune vom 18. März bis 28. Mai 1871.

"In einer Räterepublik sind die Wähler in Basiseinheiten organisiert, beispielsweise die Arbeiter eines Betriebes, die Bewohner eines Bezirkes oder die Soldaten einer Kaserne. Sie entsenden direkt die Räte als öffentliche Funktionsträger, die Gesetzgeber, Regierung und Gerichte in einem bilden. Im Unterschied zu früheren Demokratiemodellen nach Locke und Montesquieu gibt es somit keine Gewaltenteilung." (via Wikipedia)

"Holger, der Kampf geht weiter"
Der Spiegel, Nr. 48/1974


Heute wollen viele Linke nichts von den antisemitischen Verstrickungen der RAF, den palästinensischen Ausbildungslagern und der Zusammenarbeit der RAF mit der Stasi wissen. Und ganz wichtig: Rudi Dutschke soll als Sozialrebell, als Kämpfer für das Gute in Erinnerung bleiben.
Wolfgang Kraushaar, Karin Wieland und Jan Philipp Reemtsma haben an diesem idealisierten Bild von Rudi Dutschke ein wenig gekratzt:

"[...] Obwohl sich Dutschke und Baader in ein- und derselben historischen Strömung bewegt haben, so schienen sie als Personen und in ihren jeweiligen Rollenfunktionen doch diametral entgegengesetzt zu sein. Während der eine als Verkörperung einer »neuen Moral« galt, so der andere die des infernalisch Bösen. Eine größere Polarisierung war seinerzeit wohl kaum denkbar.
Dennoch existiert ein Zusammenhang, der sie miteinander verbindet. Beide setzten kompromißlos auf den Kampf, auf eine Strategie der Eskalation und beide besaßen eine obsessive Affinität zur Gewalt. Gleichermaßen bewunderten sie die Figur des Guerillero.
[...] Dutschke ist der erste gewesen, der hierzulande die Idee von der Stadtguerilla aufgriff – bereits lange vor dem Ausbruch der Studentenrevolte. Und Baader war derjenige, der sich nach ihrem Ende wie kein anderer als ein solcher städtischer Guerillero begriff. Was Dutschke noch mit klassenkämpferischer Diktion propagiert hatte, das wurde von dem Abenteurer, dem Auto- und Waffennarr Baader ohne großes ideologisches Federlesen praktiziert. Wer die Geschichte der RAF verstehen will, der kommt deshalb nicht an dieser lange Zeit übersehenen Beziehung vorbei.
Diejenigen, die unter dem fünfzackigen Stern und der Maschinenpistole als »Rote Armee Fraktion« antraten, waren alles andere als fehlgeleitete Idealisten. Sie waren Desperados. Ihnen ging es – ganz im Gegensatz zu ihren Deklarationen - nicht um irgendein politisches Konzept, über das sie gar nicht verfügten, ihnen ging es im Kern um die Befriedigung eines narzißtischen Bedürfnisses. Nicht Ohnmachts-, sondern Machterfahrungen sind für sie maßgeblich gewesen. [...] Es ist an der Zeit, sich endlich von jener so überaus klebrigen Beziehung zu verabschieden, die den Gefühlskitsch vom bewaffneten Kampf selbst nach der Auflösung der RAF noch am Leben erhalten hat, und einen veränderten, einen kühlen Blick auf jene terroristische Herausforderung zu werfen, die – im nachhinein kaum vorstellbar – über so viele Jahre hinweg Staat und Gesellschaft in Atem zu halten verstand." ("Rudi Dutschke Andreas Baader und die RAF", Hamburger Edition)

Tja, die Ulrike Meinhof-Biografin Jutta Ditfurth hat den linken Journalisten Sebastian Weiermann heute auf Twitter blockiert, als er bezüglich Antisemitismus der RAF unangenehme Fragen zu stellen begann...

Leseempfehlung: "Jutta Ditfurth und der antiimperialistische Antisemitismus"

Gestern war übrigens der 5. September. Es war der 40. Jahrestag der Entführung von Hanns Martin Schleyer. Jedes Mal, wenn in den sozialen Medien Hanns Martin Schleyer genannt wird, tauchen sofort Kommentare auf, die darauf hinweisen, dass Schleyer während des III. Reiches schliesslich Angehöriger der SS gewesen sei. Quasi als moralische Rechtfertigung für den Mord an Schleyer. Ich frage dann jeweils, ob die drei anlässlich der Entführung getöteten Polizisten und der Fahrer auch in der SS gewesen wären. Eine Antwort erhielt ich darauf bisher nie.
Gestern war auch der 45. Jahrestag der Attentate in München 1972. Die palästinensische Terrororganisation Schwarzer September wollte unter anderem auch die inhaftierten RAF-Mitbegründer Andreas Baader und Ulrike Meinhof freipressen. Dem antisemitisch motivierten Massaker fielen elf israelische Olympia-Teilnehmer zum Opfer...

Montag, 4. September 2017

Wenn Facebook und Twitter mit dem Sperren von Extremisten-Accounts ernst machen...

Fall 1:  
Facebook hat mehrere Fanseiten und private Accounts des ehemaligen Pegida-Aktivisten Ignaz Bearth gesperrt. Die Social-Media-Aktivitäten des in der rechten Szene extrem gut vernetzten Ostschweizers beschäftigten jüngst auch die deutsche Justiz. (via Aargauer Zeitung)

Fall 2:
Twitter hat den Twitter-Account des sich extrem links wähnenden Titanic-Humoristen Leo Fischer wegen eines gewaltverherrlichenden Textes gesperrt. Was Twitter nicht begriff: Der wieder einmal um ein bisschen Aufmerksamkeit und Anschluss bettelnde, extrem lustige Leo Fischer wollte sich mit diesem Pupswitzchen nur bei Antideutschen beliebt machen...


Freitag, 1. September 2017

Die sich 'im Widerstand' wähnen und eine 'Gegenöffentlichkeit' schaffen wollen...

"Alle, die im Widerstand sind und eine nicht kontrollierte Gegenöffentlichkeit schaffen, sind, wie wir wissen, jetzt verfolgt. Die Abschaffung der Website linksunten.indymedia.org ist das beste Beispiel dafür..."  (linksunten-"Aktivist" im Interview mit der taz)


Tja, im 'Widerstand' wähnen sich auch Neonazis, Querfrontler und Reichsbürger. Und eine 'Gegenöffentlichkeit' wollen auch KenFM, PI, das Compact-Magazin von Jürgen Elsässer, RT Deutsch, Sputnik und die NachDenkSeiten schaffen.
Die einen schwurbeln pseudointellektuell von eingrenzenden "Regeln der bürgerlichen, repräsentativen Demokratie" und "kapitalistischer Nachrichtenverwertung", andere fassen es etwas kürzer und rufen einfach "Lügenpresse". Beides kommt aufs Gleiche hinaus. Auffallend ist auch, dass die, die eine Gegenöffentlichkeit schaffen wollen, überall False Flag-Anschläge wittern: "... oder sind die Texte [in linksunten.indymedia] vielleicht von staatlichen Behörden eingestellt worden, um Irritation zu schaffen?".
An einer gehörigen Portion Selbstüberschätzung und Sendungsbewusstsein fehlt es weder Neonazis noch Linksextremen. Die Frage, ob es linksunten.indymedia überhaupt brauche, beantwortete der "Aktivist" so: "Ohne so eine Seite würde es keinen Ort für Kritik an herrschender Politik geben.".
Es ist so billig...


Gegen jeden Extremismus - egal ob von rechts oder von links!


"Den Staat zerlegen!" - Es geht der Antifa eben nicht nur
um die Bekämpfung von Neonazis
(Screenshot via Twitter Antifa Pinneberg)



Nachtrag vom 2. September 2017

Leseempfehlung:  "Linke lassen Hakenkreuz malen, um gegen Nazis zu demonstrieren" (BZ-Berlin)

Dienstag, 29. August 2017

Die Entmenschlichung durch Rechte und Linke

„Das ist ein Problem und wir sagen natürlich, die Bullen sind Schweine. Wir sagen, der Typ in Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden und es ist falsch, überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden.“  (Ulrike Meinhof, RAF)


"Bullenschweine" aus indymedia.linksunten, 2016

So wie die Nationalsozialisten ihre Gegner entmenschlicht und dann ermordet hatten, entmenschlichen noch heute Linke und Rechte ihre Gegner. Wenn Alexander Gauland (AfD) jemand "entsorgen" will, dann ist das genau so eine Entmenschlichung, denn entsorgt werden Abfall und Sachen, die nicht mehr gebraucht werden. Sobald jemand bei Menschen von "entsorgen" spricht, spricht er der gemeinten Person, die er weg haben will, das Menschsein ab. Von der Entmenschlichung zum Ermorden ist dann nur noch ein kleiner Schritt...

Schauen wir doch einmal, wer alles - ausser dem AfD-Hetzer Alexander Gauland - sonst noch Menschen "entsorgen" wollte:

- Johannes Kahrs (SPD) wollte Angela Merkel entsorgen
- Sandro Smolka (Die Linke, Fraktionsmitglied) wollte "besorgte Bürger" entsorgen;   das selbe Plakat wurde auch einem Kind in die Hände gedrückt
- "Aktivisten" riefen auf indymedia.linksunten dazu auf, den homosexuellen AfD-Politiker Mirko Welsch "zu entsorgen und schnellstens öffentlich hinzurichten"





Wenn AfD-Politiker den Linken nach dem Gaulandeklat Heuchelei und Bigotterie vorwerfen, braucht sich niemand zu verwundern.

"Die Linksradikalen waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechten."  (Frank Lübberding, linker Journalist)

Samstag, 26. August 2017

linksunten

Die Rolle von linksunten.indymedia im Kampf gegen den organisierten Rechtsextremismus sei nicht zu unterschätzen, finden Einige... 


Von "Bullenschweinen", Gewalt-Prahlereien und
Zynismus wie "FreundInnen der gepflegter Grillrunde" - linksunten eben.


Die moralische Rechtfertigung für's Abfackeln eines
Firmenwagens wurde gleich mitgeliefert:
Ist das nun dieser Kampf gegen den "organisierten Rechtsextremismus"...?


Nazis glauben an die Überlegenheit ihrer Rasse, Linksextreme an die ihrer Moral.  Und beide sind bereit, dafür zu töten...


Leseempfehlung:  "Die Abschaltung der linksextremen Seite war absolut richtig"



Nachtrag vom 27. August 2017

Mordaufruf auf linksunten:

    "zu entsorgen und schnellstens öffentlich hinzurichten"
Homosexueller AfD-Politiker mit Name und Adresse durch Linksextreme zum Abschuss freigegeben.

Linksunten-Aktivisten sind keinen Deut besser als Nazis. So sehe ich das.

Dienstag, 22. August 2017

Nazis im Internet die Infrastruktur entziehen? Aber sicher!

"Mehrere große IT-Unternehmen haben zuletzt einer amerikanischen Neonazi-Webseite [Daily Stormer] die Infrastruktur entzogen. Jetzt wird diskutiert: Dürfen marktmächtige Unternehmen in die Inhalte eingreifen oder sollten sie sich neutral verhalten?"  (netzpolitik.org, 22.8.2017)

antikapitalistische Neonazis


Zieht den Nazis den Stecker!  Denn dann kann man sich auch den linksextremen Seiten zuwenden...

Gegen jeden Extremismus - egal ob von rechts oder von links!


Nachtrag vom 25. August 2017

Das Geschrei ist gross - nach Altermedia, Blood&Honour, Wehrsportgruppe Hoffmann und der Nazi-Postille Daily Stormer hat es nun auch das linke Pendant erwischt: Das Innenministerium verbietet indymedia.linksunten...


Antifa-Kämpfer und die Retourkutsche

"Dieser Angriff auf unsere Strukturen ist ernst! Wir müssen uns verteidigen! Rote Flora, Black Triangle, Rigaer, Indymedia, one fight! Angeblich eine Konsequenz unserer erfolgreichen G20-Proteste!"  (heroischer linksunten-Kommentar)

Donnerstag, 17. August 2017

"Stürzt das Kriegerdenkmal am Dammtor!", schreibt Jutta Ditfurth...

"Stürzt das Kriegerdenkmal am Dammtor!", schreibt Jutta Ditfurth. Vom Lenin-Denkmal in Schwerin hat sie jedoch nichts gesagt.

Ob ihr diese Idee angesichts der blutigen Krawalle in Charlottesville gekommen ist...?

Nazis und Antifa hatten Waffen nur zufällig dabei...


"Lenin förderte und verlangte als Staatschef den Roten Terror im Bürgerkrieg. So ordnete er am 9. August 1918 in einem Schreiben an die Behörden von Nischni Nowgorod an: „Organisiert umgehend Massenterror, erschießt und deportiert die Hundertschaften von Prostituierten, die die Soldaten in Trunkenbolde verwandeln, genauso wie frühere Offiziere, etc.“ Am selben Tag ordnete er gegenüber den Behörden von Pensa die Einrichtung eines Konzentrationslagers an. Lenin legitimierte den Roten Terror als vorübergehend notwendige Maßnahme im Bürgerkrieg, er diene der Verteidigung gegen den Weißen Terror." (Wikipedia)


Nachtrag vom 19. August 2017

Die deutsche Antifa hat meines Erachtens überhaupt kein Recht, sich mit der US-Antifa zu solidarisieren. Die US-Antifa, die gegen Nazis und gegen Trump kämpft, wollte Hillary Clinton als Präsidentin! Die deutschen Antifa-Schnösel hingegen dämonisierten Hillary Clinton bis zum Gehtnichtmehr. Also schön die Klappe halten, DeutschAntifa...




Montag, 14. August 2017

"Im Kern war die SED eine rechte Partei" (Halina Wawzyniak, Die Linke)

Sobald sich Linke als Diktatoren oder Massenmörder gebärden, werden sie von Linken zu Rechten erklärt - beim sozialistischen Diktator Maduro wird dies noch ein Weilchen dauern. Vorerst wird von der Linkspartei noch auf Solidarität gemacht.

Die Massenmörder Mao und Stalin – alles keine Linken, meint Halina Wawzyniak, die ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Linken. Ebenso vertritt sie auf Twitter die Meinung, dass der antifaschistische Schutzwall von Rechten erbaut wurde. Das ist konsequent. Nach dieser Logik ist Polen 1939 von zwei Rechten überfallen und aufgeteilt worden...


Ein rechter Genosse


Leseempfehlung:  "Links und Rechts haben fertig"


Nachtrag vom 15. August 2017

1 extreme Meinung eines Vertreters der SED-Nachfolgepartei
1 extreme Meinung einer AfD-Vertreterin
0 Begründungen


"Das ist biologisch, politisch und sogar
theologisch falsch."  (O. Höfinghoff)

Ich bin gegen jeden Extremismus, egal ob von rechts oder von links...



Samstag, 12. August 2017

#freeLeo oder Wenn purer Hass als Satire verkauft wird

"Man lässt halt nicht das dicke Kind alleine mit dem Kuchen im Raum"  (Karl K.)

Ich sehe es so: Das Zeit-Magazin hatte nicht mit der überbordenden Witzischkeit des Titanic-Aktivisten Leo G. Fischer gerechnet. "Eilmeldung: Mehmet Scholl ist tot" hat Satire zu sein. Punkt! Und wer das nicht verstehen will, ich halt einfach doof, zumindest nicht links. Ob Leo diesen reaktionären, gleichgeschateten Leitmedien nur den Spiegel vorhalten wollte, munkelten sich besonders Mutige des linken Spektrums fragend und fassungslos zu. Die weniger Mutigen gingen zum Kopfschütteln in den Keller, andere überboten sich in den sozialen Medien mit sozialistischen Solidaritätsbekundungen, die selbst Nordkoreas Kim zum Erröten gebracht hätten. #freeLeo

Und dann kam Julian ins Spiel. Damit hatte Leo nicht gerechnet. Schnell schob Leo eine Richtigstellung nach, er habe es ja gar nicht so gemeint, er habe seinen Witz ja nachträglich richtiggestellt (!), Mehmet Scholl sei gar nicht tot. Aber da war es schon zu spät. Das Zeit-Magazin hatte die Reissleine gezogen, Leos Passwort geändert, Leo hatte keinen Zugriff mehr, war ausgesperrt.  Klar, dass Leo auf Twitter und anderswo losheulte: "Ich kann mich bei @ZEITmagazin nicht mehr einloggen.:-(", "Rufmord", "Bild klaut mir die Überschriften!", "Leistungsschutzrecht"  *schluchz*

Aber dann wurde Leo so richtig wütend. Ausgerechnet Julian. Das Hassobjekt für Leos Titanic schlechthin. Julian verkörpert alles, was Leo nicht ist und nicht hat. Wie von Sinnen spuckten Leo und die Titanic Gift und Galle gegen Bild und Julian. Der geballte Frust von tief Verletzten brach sich Bahn. "Es wird langsam peinlich", meinten die Besonneneren angesichts der nicht enden wollenden pubertären Gülle, während linksautonome Bild-Hasser nicht genug davon kriegen konnten und Leo fortwährend lobpriesen. Wenigstens erbarmte sich neues deutschland Seiner: Leo durfte sich in einem langen Artikel erklären, rechtfertigen, alles ins rechte Licht rücken und vor allem eines: ausweinen. Leo konnte es sich natürlich nicht verkneifen, den Begriff "Kofferraum" darin unterzubringen. Manches rebellische ü50-Augenzwinkern im Schwarzen Block war ihm damit sicher. Die taz hingegen hatte weniger Nachsicht mit Leo. Schliesslich geht es auch ein wenig um Journalismus, nicht nur um die verletzte Eitelkeit eines gekränkten Humoristen.

Montag, 7. August 2017

Plan Christopher Hein (Luftbrücke) und Plan Otto Schily (Aufnahmezentren) kombinieren

"Denkbar ist auch, eine Luftbrücke aus Amman in Jordanien einzurichten." (Christopher Hein, RP-Online, 2014)

"Ein gut gemeinter Vorschlag, aber überhaupt nicht durchdacht. So klangen noch die höflicheren Reaktionen, als vor zehn Jahren der damalige Innenminister Otto Schily (SPD) die Einrichtung von „Aufnahmezentren“ in Nordafrika zur Prüfung von Asylanträgen vorschlug.
Vor allem aber rief das Vorhaben des „Roten Sheriffs“ Entsetzen hervor. Viele sprachen von einem Verstoß gegen die humanitären Grundsätze. Schily scheiterte mit seinem Plan krachend. Umso erstaunlicher ist, dass sich jetzt der amtierende Bundesinnenminister [Thomas de Maizière] auf die Spur seines Vorgängers macht."  (Manuel Bewarder, welt, 2014)




Wir brauchen eine Luftbrücke Libyen-Berlin, um das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Mit vorgeschalteten, vom UNHCR und der EU betriebenen Flüchtlings-Aufnahmezentren in Nordafrika, zur Vorabklärung einer Eignung für ein Asylverfahren in europäischen Ländern. 


Von Anfang 2017 bis zum 2. Au­gust 2017 trafen 95.215 Migranten in Italien ein. Diese kamen (Stand Juni 2017) aus:
Nigeria 14.120
Guinea 9.193
Elfenbeinküste 8.635
Bangladesch 8.241
Syrien 6.182
Gambia 5.689
Senegal 4.834
Mali 4.825
Marokko 4.712
Eritrea 4.536
(Zahlen via Nobody)


Einwohnerzahlen:
Nigeria:  186 Millionen
Bangladesch:  163 Millionen
Guinea:  11 Millionen
Elfenbeinküste:  23 Millionen
Senegal:  15 Millionen
Mali:  18 Millionen
Marokko:  35 Millionen



Wer nicht über konkrete, realisierbare Lösungen diskutieren will, soll zum Thema Flüchtlingspolitik schweigen. Wer Otto Schily und Thomas de Maizière kritisieren will, kann das tun, muss aber eine bessere Lösung bringen. Mit unrealisierbaren, linksnaiven Parolen spielt man höchstens Rechtsextremen in die Hände.

[Auf diesem Blog ist eine Diskussion unerwünscht. Ich werde keine Kommentare freischalten]

Freitag, 4. August 2017

Es braucht eine Luftbrücke Libyen-Berlin!



Respekt für #JugendRettet genügt nicht, es braucht eine Luftbrücke Libyen-Berlin! Die Flüchtlingszentren in Italien sind überfüllt.

Leseempfehlung:  "Einrichtung einer Luftbrücke für Flüchtlinge ist denkbar"

Dienstag, 1. August 2017

Deutschland bald ein Polizeistaat?

"Unser Staat hat gewackelt, das ist so. Ich selbst hatte seit dem Mord an Siegfried Buback das Gefühl, dass wir auf dem Weg in den Polizeistaat waren. Nach fünf relativ ruhigen Jahren war plötzlich klar: Die Terroristen sind zurück und morden mit neuer krimineller Qualität. Bisher waren das US-Militär und die Polizei Zielscheiben gewesen, da gingen Bomben hoch, aber jetzt wurden Menschen kaltblütig hingerichtet. Der Staat fühlte sich in einem Maße angegriffen, dass auch Spitzenpolitiker sich Dinge vorstellen konnten, die in einem Rechtsstaat nicht akzeptabel sind. Außerdem fanden laufend Polizeikontrollen mit vorgehaltenen Maschinenpistolen statt. In zwei Fällen erschoss die Polizei sogar Unbeteiligte.
Die Leute hatten sowohl Angst vor der RAF als auch vor der Polizei. Damit war ein Ziel der Terroristen erreicht. Sie wollten das Bild eines Polizeistaats provozieren. Man ist ihnen auf den Leim gegangen."   (Klaus Pflieger, er war in verschiedene Verfahren gegen RAF-Terroristen eingebunden. Als Vertreter der Anklage, aber auch als Haftrichter)


"Deutschland, ein moderner autoritärer Staat bemüht sich ein moderner Polizeistaat zu werden."  (Jutta Ditfurth, 31. Juli 2017, auf Facebook)



Jutta Ditfurth scheint zur Zeit alles zu tun, um von Deutschland das Bild eines Polizeistaates zu vermitteln. Dies war auch das (Zwischen-)-Ziel der durch und durch antisemitischen RAF mit ihren Morden, wie es Klaus Pflieger im Interview mit dem Tagesspiegel eindrücklich beschreibt. Jutta Ditfurth schreckt dabei nicht davon zurück, die Polizei als Lügner*in darzustellen:

"Es gab offensichtlich keine
Molotowcocktails in Hamburg"
(Tweet via Omnicity)


Dabei hätte Jutta Ditfurth nur die Sendung Panorama vom 20. Juli 2017 schauen müssen. Ab Minute 3:30 wird gezeigt, wie G20-Aktivisten Molotow-Cocktails gegen eine IKEA-Filiale schleudern. Der davorstehende Baum geht sofort in Flammen auf.
Seltsam, dass keine Linken den Mut haben, sie auf diesen Sachverhalt aufmerksam zu machen. Geht es ihnen womöglich um "übergeordnete" Interessen, so wie der RAF?  Geht es wie der RAF darum, das kapitalistische System zum Kollabieren zu bringen, um endlich den  paradiesischen Sozialismus installieren zu können?
Jutta Ditfurth hatte sogar behauptet, dass eine "MEK-Bürgerkriegseinheit" Maschinengewehre mitgeführt hatte. Für diese Fake News hatte sich Jutta Ditfurth meines Wissens nie entschuldigt. Ihr Hass auf die Polizei nimmt meines Erachtens immer absurdere Formen an.



Kennt jemand irgendwelche Linke, die das brutale Vorgehen der Polizei im sozialistischen Venezuela kritisieren? Kennt jemand irgendwelche Linke, die die vielen toten Demonstranten in Venezuela beklagen?

Otto Schilys Antwort an Emily Laquer (IL)

Schade, dass Otto Schily nicht bei Maischberger war. Mit ihm hätte Jutta Ditfurth nicht so ein leichtes Spiel gehabt...