Freitag, 15. Dezember 2017

Beginnt nach dem "Babylon-Debakel" das grosse Distanzieren...?

"Gerade auch vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte sind Akte wie das Verbrennen von Flaggen und Fahnen für mich politisch wie ethisch indiskutabel."  (Wolfgang Gehrcke in einem offenen Brief an Evelyn Hecht-Galinski)

Wolfgang Gehrcke, der sich vehement für Ken Jebsen eingesetzt hatte, und der gestern zusammen mit der KenFM-Autorin Evelyn Hecht-Galinski auf der NRhZ-Bühne stand (siehe Video unten), widerspricht Evelyn Hecht-Galinski nun in einem offenen Brief. Und Friedensdemo-Mitorganisator Andreas Grünwald will so eng nun auch nicht mit dem von Vielen als "Friedensaktivist" gefeierten Ken Jebsen verbunden sein. Vom weltnetzTV-Mitbegründer und NachDenkSeiten-Herausgeber Albrecht Müller hört man in Sachen Ken Jebsen zur Zeit auch nicht besonders viel...


Vom Rubikon-News-Herausgeber Jens Wernicke habe ich zum "Babylon-Debakel" auch noch nichts gelesen.


Video "Querfront-Kundgebung in Berlin, anlässlich „Karlspreis“-Verleihung an Ken Jebsen"
"Ich hasse Personenkult" (Ken Jebsen, ab Tonband)


"Daher verteidige ich das Recht von Evelyn Hecht-Galisnki, ihre Meinung frei und offen zu sagen, denn nur so erfahren wir, was für eine durchgedrehte Israelhasserin sie ist. In ihrem fanatischen Hass macht sie nicht mal davor halt, das Ansehen ihres Vaters zu schänden. (Gerd Buurmann)


Samstag, 9. Dezember 2017

Dr. Stephan Erdmann - Der grösste Denker aller Zeiten

Mir ist zugetragen worden, dass sich Dr. Stephan Erdmann aka Flatter aka der Säzzer auf seinem öffentlichen Blog Feynsinn bitterlich über mich beklagt hat. Dies vor einigen Tagen. Es geht um eine Sache, die mehrere Jahre zurück liegt.

Ich bereue zutiefst
Ich bereue zutiefst, dass ich ihn damals nicht noch härter drangenommen habe. Ich gehöre zu jenen Personen, die von Flatter aus seinem Blog gekickt wurden. Es erschütterte mich damals immer wieder sehr, wenn ich ansehen musste, auf welche Art und Weise Flatter auch andere missliebige Kommentatoren aus seinem Blog warf, respektive auf die "Bannliste" setzte. Weshalb sich Flatter erst jetzt über mich beklagt, weiss ich nicht. Ob es damit zusammen hängt, dass ich inzwischen mit etlichen Journalisten etablierter Medien - die er oft nur verächtlich "Kuh-Journalisten" nennt - in Kontakt stehe? Flatter interessiert mich schon seit mehreren Jahren nicht mehr. Möge der Herr Doktor in Frieden leben und sich darüber erfreuen, wie er als Hausherr seines eigenen Blogs schalten und walten kann, wie ihm beliebt.

Immer noch der Alte
Wenn ich die Diskussion auf Flatters Artikel über mich lese, fällt mir auf, dass er in all den Jahren der Alte geblieben zu sein scheint. Sein Umgang mit den beiden Kommentatoren Genova (Exportabel) und Wal (Karl-Marx-Forum) zeigt mir, dass sich an seinem Umgang mit kritischen Kommentatoren wenig geändert hat. Ein anonymer Kommentator auf dem Blog von Thorsten Schumann fasste dieses Verhalten kurz so zusammen: "Ein Riese im Austeilen, ein Zwerg im Einstecken"

Ich danke
Die Idee eines eigenen Blogs habe ich dem Kommentator R@iner aus Flatters Umfeld zu verdanken. Nachdem Jens Berger (NachDenkSeiten-Watchblog) aus Frust meinen Klarnamen (und den von weiteren Personen) auf seinem damaligen Blog Spiegelfechter veröffentlicht hatte (den er aus meiner Buchbestellung und meiner dreistelligen Spendenüberweisung seit März 2012 kannte), begann ich vor einigen Jahren unter meinem richtigen Namen und Adresse zu bloggen, wie Flatter richtig bemerkte. Dies wiederum ermöglichte mir, mit namhaften Journalisten und Politikern in Kontakt zu treten, welche sich auch mit der Querfront-Thematik beschäftigen. Ausserdem: Auf dem Psiram-Lexikon wurden mehrere Texte und Grafiken aus meinen Blogs übernommen.


20 Euro für das 'wertvolle' Buch mit persönlicher Widmung
und 200 Euro Spende an Jens Berger, Überweisung vom 21. März 2012


Leseempfehlung:  "Die Linke - Schluss mit der Querfront!"


Nachtrag vom 10. Dezember 2017


Mein Aufruf zur Gegendemo vom 6.12.2017



Nachtrag II vom 14. Dezember 2017

Leseempfehlung: "Kens Welt"  (junge Welt!)

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Jeder bekommt die Unterstützung, die er verdient: Die Berliner AfD springt Ken Jebsen zur Seite...


"Jeder bekommt die Unterstützung, die er verdient. Die Berliner #AfD springt Ken zur Seite"  (Erik Peter, taz-Journalist)



"Der Antisemitismus gehört in der Querfront zur DNA. Da wird der Staat Israel schon mal mit dem Apartheidsregime in Südafrika verglichen. Es gab und gibt Linke, weit über die Linkspartei hinaus, für die sind solche Positionen anschlussfähig. Leider."  (Halina Wawzyniak, Die Linke)


Danke, Erik Peter. Danke, Halina Wawzyniak.

"Die Geheimdienste steuern seit längerem eine Querfront-Kampagne..." ;)


Albrecht Müller (NachDenkSeiten) heute so: "... und wir solidarisieren uns auch deshalb eindeutig mit Ken Jebsen, der immer wieder das Opfer dieser Strategie wird."

Nachtrag: Pedram Shahyar (KenFM, ehemals 'Linksruck'-Aktivist) erklärt dem 'Die Linke'-Parteivorstand den Krieg, weil er sich mit Klaus Lederer solidarisiert...


Sonntag, 3. Dezember 2017

Die Einleitung meines Vortrages

Mit Hilfe der Artikel in der WOZ, Aargauer Zeitung und Blick werde ich schildern, wie es dazu kam, dass ich meine Stelle als Asylbetreuer des Kantons Aargau fristlos gekündigt hatte. Ich werde darauf eingehen, wie Daniel Hölzle, Präsident der Grünen Aargau, via WOZ mit mir Verbindung aufgenommen und seiner Verärgerung über "seine" grüne Regierungsrätin Hochuli Luft gemacht hatte. Dann werde ich überleiten zum Holocaustvergleich des Jonas Fricker (Grüne Aargau) und der Kommentierung durch Daniel Hölzle und Susanne Hochuli, zur Veganerin Nancy Holten und zum grünen "Israelfreund" Geri Müller ("Hamas-Geri").
Von der Hamas kann ich dann bequem zu den Hauptthemen überleiten. Die da wären: weltnetzTV (Diether Dehm), Ken Jebsen (KenFM), Albrecht Müller (NachDenkSeiten), Daniele Ganser, Pax Terra Musica, Neue Rheinische Zeitung-Online usw.

Spiegel-TV über Diether Dehm, Ken Jebsen u.a.

Donnerstag, 30. November 2017

Mitteilung: Ab ca. Mitte 2018 werde ich öffentliche Vorträge halten


Andreas Neumann und Anneliese Fikentscher ('Neue Rheinische Zeitung-Online' und 'Arbeiterfotografie') mit Jügen Elsässer und Gerhard Wisnewski bei Mahmud Ahmadinedschad
(Die 'Neue Rheinische Zeitung-Online' will Ken Jebsen am 14.12.2017
in Berlin den 'Kölner Karlspreis' verleihen)


Seit rund sechs Jahren beobachte ich die Truther- und Querfront-Szene. In diesen Jahren habe ich so viel an Material gesammelt, dass ich Stunden füllen könnte. Ich habe mich deshalb entschlossen, ab ca. Mitte 2018 öffentliche Vorträge zu halten. Vorgesehener Titel: "Antisemitismus und/oder Verschwörungstheorien in linken und christlich-freikirchlichen Kreisen"

Ich werde folgende Themen beleuchten:

Hauptthemen:
- NachDenkSeiten
- weltnetzTV
- Neue Rheinische Zeitung-Online
- Ken Jebsen und KenFM
- Daniele Ganser
- Rubikon-News
- Pax Terra Musica

Nebenthemen:
- Spiegelfechter
- Konstantin Wecker
- Die Bandbreite
- Freeman und 'Alles Schall und Rauch'
- Kreml-Medien
- Florian Hauschild (vom 'the babyshambler' zu 'RT Deutsch')
- Die Linke
- free21
- Propagandaschau
- Norbert Häring
- Jürgen Elsässer
- Der Antisemitismus der RAF

Ich bin der Überzeugung, dass man Leuten wie Ken Jebsen (KenFM), Daniele Ganser, Jens Wernicke (Rubikon-News) oder Albrecht Müller (NachDenkSeiten) das Feld nicht kampflos überlassen darf.



Als ich im März 2015 das Blog "Journalistenhatz" gestartet hatte, waren einige andere Blogger und ich die einzigen Mahner, die auf die sich bildende Querfront aufmerksam gemacht hatten. Meine Hoffnung war es stets, dass auch die etablierten Medien die Gefahr dieser brandgefährlichen Medienverächtlichmachung  und Querfrontbildung erkennen würden. Als dann Wolfgang Lieb im Herbst 2015  mit einem grossen Knall die NachDenkSeiten frustriert und beschämt verlassen und Wolfgang Storz (Otto Brenner Stiftung) die Sache aufgegriffen hatte, kam bei den etablierten Medien Bewegung in die Sache. Inzwischen scheinen die etablierten Medien die Gefahr erkannt zu haben und es wurden Massnahmen eingeleitet.
Ich stand neulich - dank der unfreiwilligen Hilfe der Querflöte Norbert Häring - in Kontakt mit Wolfgang Lieb. Für ihn sind die NachDenkSeiten gestorben, er liest sie nicht einmal mehr. Nach dem Ausscheiden von Wolfgang Lieb und Kai Ruhsert hatte Albrecht Müller freie Bahn in Richtung Zusammenarbeit mit KenFM, RT Deutsch, weltnetzTV, Free21 und anderen "alternativen" Medien. Man versteht sich sogar als edle, rettende "Gegenöffentlichkeit" - journalistische Neutralität und Objektivität hindern dabei nur.

"Der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit wird immer wichtiger. Machen Sie mit!
In den letzten Tagen verschärft sich die trostlose Lage bei unseren Medien. Sie machen mehrheitlich bei den massiven Manipulationen der politisch Verantwortlichen mit." (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 2. Juli 2010)

"Es geht einzig um die Frage, ob und wie es gelingen könnte, heute noch irgendwann so etwas zu schaffen wie ein Gegengewicht zur herrschenden Indoktrination. Diese Frage zu stellen ist sichtbar lebensnotwendig geworden. Denn es geht wieder einmal um Krieg und Frieden."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 19. November 2015)

"Der Aufbau der Gegenöffentlichkeit ist von existenzieller Bedeutung, weil mit den etablierten Medien eine wirklich demokratische Willensbildung nicht zu schaffen ist."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten, 23. Dezember 2016)


Man glaubt es kaum, aber genau solche Figuren, welche mittels Pranger-Liste dazu aufrufen, die Glaubwürdigkeit bestimmter Journalisten "im Mark" zu erschüttern, welche an der offiziellen Version der Terroranschläge in Paris und Berlin öffentlich zweifeln, welche von "gleichgeschalteter" Presse und manipulierenden Journalisten faseln, welche mit Israelhassern, Demagogen und Verschwörungstheoretikern Allianz-Partnerschaften eingehen, welche mit Truther zusammenarbeiten und behaupten, Deutschland sei eine Kolonie und nicht souverän, welche Correctiv.org vorwerfen, nicht glaubwürdig zu sein, genau diese Figuren schreien "Denunziation" und "Kontaktschuld", wenn man ihre Verbindungen und Netzwerke offenlegt...



Der Kai Homilius-Autor und NachDenkSeiten-Mitarbeiter Paul Schreyer soll sich vor vier Jahren von Jürgen Elsässer (den er als "kundiger Autor" gewisser Themen immer noch schätze) distanziert haben. Ach nein, hat er ja gar nicht. Er habe sich nur "seither von Compact fern gehalten"...


Wikipedia über den Kai Homilius-Verlag:
"Der Verlag wurde 1994 in Berlin von Kai Homilius begründet. Überregional bekannt wurde er durch seine Regionalliteratur, die sich vorwiegend mit Reisezielen im Osten Deutschlands beschäftigt.
[...] Seit 2008 erscheinen monatlich Taschenbücher in der von Jürgen Elsässer herausgegebenen Reihe Compact.[2] [...] Die Einladung von Heinz Geyer auf die Leipziger Buchmesse im Jahr 2008 sorgte für Empörung und Unverständnis.[3] Im Homilius-Verlag erscheinen auch Bücher mit verschwörungstheoretischen Inhalten oder ähnlichen Themenbereichen. Homilius gründete mit Elsässer und Andreas Abu Bakr Rieger Ende 2010 auch die Compact-Magazin GmbH, die die Monatszeitschrift Compact herausbringt; Rieger, Elsässer und Homilius hielten je ein Drittel der Anteile.[4] Inzwischen schied Rieger als Gesellschafter aus. Während die Compact vor allem rechtspopulistische Positionen vertritt, veröffentlichten im Kai Homilius Verlag auch mehrere Autoren der marxistischen Zeitung junge Welt. Dies wurde in der Zeitung auch intern als Schulterschluss mit Rechtsextremen kritisiert, ein Artikel bezeichnete es als keinen Zufall, dass sich im Programm Buchtitel wie Unser Tausendjähriges Reich oder Kriegertaten. Große Feldherren der Weltgeschichte – von Alexander bis Rommel befänden.[5]
Der Kai Homilius Verlag war auch Domain-Inhaber der Ende 2012, im Kontext der „Souveränitätskonferenz“ des Querfront-Magazins Compact eingestellten volks-initiative.info.  (Wikipedia)


Weitere Autoren beim Kai Homilius-Verlag:
- Wolfgang Eggert
- Anneliese Fikentscher (NRhZ-Online, Kölner Klagemauer)
- Karin Leukefeld (häufiger Gast bei KenFM)
- Christoph R. Hörstel
- Hans Modrow
- Rainer Rupp (Sputnik, häufiger Gast bei KenFM)
- Andreas von Bülow (auf ihn bezog sich Albrecht Müller bei seinen Zweifeln an der "offiziellen Version" des Terroranschlags von Paris)
usw.


(Florian Hauschild war auch 'RT Deutsch'-Redakteur)


Aktuelle Leseempfehlung: "Mit fremden Federn schmücken: Vereinnahmung von Irmela Mensah-Schramm durch Mathias Tretschog"

Sonntag, 26. November 2017

Als die Sowjetregierung der deutschen Wehrmacht nach der Besetzung von Dänemark, Norwegen und Frankreich für ihren "glänzenden Erfolg" "wärmste Glückwünsche" sandte...


"Molotow versäumte auf Stalins Geheiss keine Gelegenheit, den Deutschen bei jeder neuen Aggression oder Eroberung zu schmeicheln. Als Deutschland am 9. April 1940 Dänemark und Norwegen besetzte, beeilte sich Molotow noch am gleichen Morgen Botschafter von der Schulenburg mitzuteilen, dass "Sowjetregierung für [die] Deutschland aufgezwungenen Massnahmen Verständnis habe". "Wir wünschen Deutschland", fügte er hinzu, "für seine Verteidigungsmassnahmen vollen Erfolg."
[...] Am 17. Juni, dem Tag, an dem Frankreich um Waffenstillstand ersuchte, liess Molotow Schulenburg zu sich kommen und "aussprach mir wärmste Glückwünsche der Sowjetregierung zu dem glänzenden Erfolg der deutschen Wehrmacht"."  (Seite 721, Aufstieg und Fall des 3. Reiches, William L. Shirer)

Foto aus Seite 721, Aufstieg und Fall des 3. Reiches, William L. Shirer


Dies und den verhängnisvollen Hitler-Stalin-Pakt verdrängen viele Linke heute gern. Als Hitler 1941 in Russland einmarschierte, wollte Stalin seinen Berichterstattern in den ersten Tagen nicht glauben. Stalin war von Hitlers Einmarsch völlig überrumpelt, unvorbereitet und paralysiert. Nie hätte er sich vorstellen können, dass ihn sein Verbündeter derart hintergeht. Stalin befürchtete, deswegen von seinen Generälen abgesetzt oder sogar hingerichtet zu werden.

aus dem Vorwort von Golo Mann


Aktuell:  Björn Höcke (AfD) lobt Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine und rät ihnen zur Gründung einer nationalistischen linken Partei. (Leipziger Volkszeitung)



Dienstag, 21. November 2017

Buchautor Ullrich Mies gibt auf der Homepage von Wolfgang Gehrcke bekannt: "Eine Strafanzeige gegen Lederer wg. Volksverhetzung und/oder übler Nachrede aufgrund seines peinlichen Facebook-Eintrages wird vorbereitet."

Wer ist Ullrich Mies? Ullrich Mies ist Autor beim Querfront-Magazin 'Rubikon-News', welches von Jens Wernicke (und Daniele Ganser?) gegründet wurde. Ullrich Mies schreibt aber auch für die 'Neue Rheinische Zeitung-Online'. 2017 erschien von Ullrich Mies und Jens Wernicke das Buch "Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter". Jens Wernicke war Mitarbeiter bei den NachDenkSeiten und bei Daniele Gansers Institut. Man kennt sich also...



Neulich empfahl Ken Jebsen Wolfgang Gehrckes Buch "Rufmord: Die Antisemitismus-Kampagne gegen links" - nun setzt sich Wolfgang Gehrcke für das arme "Zensur-Opfer" Ken Jebsen ein. Den herzerweichenden Aufruf  *Träneabwisch*  hatte auch Diether Dehm unterschrieben. Auf Wolfgang Gehrckes Homepage kann man zur Zeit Ken Jebsen hochleben lassen. So manch bekannter Name taucht dort auf.






Mittwoch, 15. November 2017

Kölner Karlspreis-Verleihung an Ken Jebsen im Kino Babylon abgesagt - Die Querfront tobt.../Nachtrag

Dank der Intervention des mutigen Kultursenators Klaus Lederer (Die Linke) ist die Preisverleihung der NRhZ-Online im Kino Babylon gestern abgesagt worden. Klar, dass die Querfront und die Truther jetzt toben. Die Kommentare auf dem widerlichen Blog 'Propagandaschau' überschlagen sich in ihrem Hass auf Klaus Lederer und "das System." Auch das von Jens Wernicke (steht den NachDenkSeiten und Daniele Ganser nahe) herausgegebene Online-Magazin 'Rubikon-News' ist wütend und konsterniert. Der von Christiane Borowy verfasste Rubikon-Artikel bezichtigt Klaus Lederer gar der Lüge und der Erpressung. Folgt man dem Link unterhalb des Artikel, gelangt man zur Homepage des 'borowita-Institutes' der Diplom-Psychologin Christiane Borowy, wo einem Daniele Ganser und Christiane Borowy vom Titelbild entgegen strahlen.  Überraschend ist dies für mich nicht, war/ist Jens Wernicke (Geschäftsführer des Rubikon-Magazins) doch Mitarbeiter beim Institut von Daniele Ganser. Daniele Ganser wiederum wird im Kino Babylon demnächst wieder einen Vortrag halten - Christiane Borowy bestreitet im Vorfeld des Vortrages einen Workshop. Dieser sei auf die Vortragsinhalte des Schweizer Historikers abgestimmt. Jens Wernicke lobt Borowys Seminare wie folgt:
„Christiane Borowy leistet mir ihren Seminaren Pionierarbeit. Wo andere nur analysieren, kommt und führt sie in die Tat. Denn sie hat verstanden, dass eine bessere und friedlichere Welt bei jedem einzelnen beginnt. Was eben auch jeden von uns heraus aus der eigenen Ohmmacht und hinein in die eigene Handlungsfähigkeit bringt.“

Wie Ken Jebsen in Sachen #Antisemitismus wirklich tickt, kann man sich in -> diesem Video anhören. Ken Jebsen hatte es löschen lassen, aber auf archive.org ist es in Teilen noch gespeichert.

Und ->hier noch einige eindeutige Zitate von Ken Jebsen.
Und -> hier das Transkript des Videos.



Nachtrag vom 17. November 2017

Die Posse um die Verteidigung von Ken Jebsen treibt immer kuriosere Blüten - nach RT Deutsch, neues deutschland und NachDenkSeiten, hat sich nun auch noch KenFM-Mitarbeiter Pedram Shahyar (Weggefährte von Prinz Chaos II. aus 'Linksruck'-Zeiten) in die Lobpreisung des "Zensur-Opfers" Ken Jebsen eingeschaltet...


Die Ab- und Vorleserin in diesem Video ist für mich kaum zu ertragen. Ist das nicht dieses Jebsen-Groupie Susan Bonath, die für die 'junge Welt' schreibt und der auf KenFM immer wieder eine Bühne für ihre stalinistischen sozialistischen Ergüsse Tiraden "Artikel" geboten werden...?

Montag, 13. November 2017

NDSAP

"Auf der anderen Seite glauben unter anderem Lafontaine und Wagenknecht offenbar weiterhin – bar jeder Evidenz –, dass sie rechte Abschottungsfantasien gewissermaßen auf links drehen und damit ein signifikantes WählerInnenpotentiel erreichen könnten.
Lafontaine belässt es nicht dabei, den inhaltlich-propagandistischen Dissens deutlich zu machen, er denkt anscheinend schon an den nächsten Schritt, folgt die Partei nicht seinem Konzept eines „linken“ Populismus. So sagt er in dem RND-Interview auch: „Wir brauchen eine neue Sammlungsbewegung der politischen Linken."  (Daniel Kretschmar, taz, 13.11.2017)

Screenshot: Homepage von weltnetzTV (Ausschnitt)

Da Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine via Diether Dehm u.a. den NachDenkSeiten und weltnetzTV nahe stehen, empfehle ich als Bezeichnung dieser 'neuen Sammlungsbewegung der politischen Linken' folgenden Namen: NDSAP (NachDenkSeiten-Arbeiterpartei). Zwischen den NachDenkSeiten und weltnetzTV bestehe eine Kooperation, wie der weltnetzTV-Mitbegründer Albrecht Müller unlängst verkündete.

Mittwoch, 8. November 2017

Ob Hitler ohne die tatkräftige Mithilfe der Kommunisten an die Macht gekommen wäre...?

"Die Linksradikalen waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechten."  (Frank Lübberding, linker Journalist)

(aus den Seiten 181 und 182)

Die Kommunisten gaben sich, auf Geheiss Moskaus, der törichten Idee hin, sie müssten erst die Sozialdemokraten, die sozialistischen Gewerkschaften und die Reste der bürgerlich-demokratischen Kräfte vernichten. Sie hingen der zweifelhaften Theorie an, dass hierdurch, mochten auch die Nationalsozialisten vorübergehend an die Macht kommen, unausbleiblich der Zusammenbruch des Kapitalismus herbeigeführt werde, wonach die Kommunisten die Diktatur des Proletariats errichten würden. Nach der Auffassung der bolschewistischen Marxisten stellte der Faschismus die Endphase des sterbenden Kapitalismus dar; danach die kommunistische Sintflut!  (aus "Aufstieg und Fall des 3. Reiches" von William L. Shirer)

Wie wir wissen, kam es anders, mit verheerenden Folgen. Nicht die Kommunisten hatten die Nazis als "nützliche Idioten" eingespannt, sondern Hitler hatte die Kommunisten als "nützliche Idioten" ihre Arbeit machen lassen: Schwächung der Sozialdemokraten, der Gewerkschaften und der bürgerlich-demokratischen Mitte-Parteien.


Leseempfehlung:  „NAZIS UND KOZIS“ - Im Kampf gegen die Demokratie kooperierten Kommunisten auch mit Nationalsozialisten

"...organisiert hatten den Ausstand die Arbeiterorganisationen von KPD und NSDAP. Dahinter zogen Walter Ulbricht, der KPD-Chef Berlins und spätere DDR-Gründer, sowie Joseph Goebbels, der Berliner Gauleiter der NSDAP, die Strippen.
[...] "Bolschewismus und Faschismus haben ein gemeinsames Ziel: die Zertrümmerung des Kapitalismus und der Sozialdemokratischen Partei", erklärte ganz offen der KPD-Abgeordnete im sächsischen Landtag Kurt Alfred Sindermann."   (Der Spiegel, 29. Januar 2008)

Montag, 6. November 2017

Was Goebbels in Sachen 'Sozialismus' in sein Tagebuch schrieb...

Ich kaufte neulich ein Buch auf dem Flohmarkt. Es trägt den Titel "Aufstieg und Fall des 3. Reiches", geschrieben von William Lawrence Shirer (->siehe Wikipediaeintrag). 1174 Seiten umfasst das Buch. Das Vorwort stammt von Golo Mann. Der Historiker William Lawrence Shirer arbeitete von 1925 bis 1940 als Reporter in Europa.


(aus Seite 122)

Was den jungen Goebbels zu Strasser hinzog, war dessen Radikalismus, der Glaube an den "Sozialismus" im Nationalsozialismus. Beide wollten die Partei aus dem Proletariat heraus aufbauen. Goebbels' Tagebücher aus jener Zeit sind voll Sympathiebekundungen für den Kommunismus. "Letzten Endes", schrieb er am 23. Oktober 1925, "wäre es für uns besser, unsere Tage unter dem Bolschewismus zu beschliessen, als die kapitalistische Sklaverei zu ertragen." Am 31. Januar 1926 notierte er:  "Ich finde es schrecklich, dass wir [die Nationalsozialisten] und die Kommunisten uns gegenseitig die Köpfe einschlagen... Ob wir wohl einmal mit den führenden Kommunisten zusammenkommen werden?"  Zu jener Zeit war es auch, dass er einen Offenen Brief an einen Kommunistenführer veröffentlichte, worin er ihm versicherte, dass Nationalsozialismus und Kommunismus im Grunde dasselbe wollten. "Sie und ich", schrieb er, "bekämpfen einander, aber wirkliche Feinde sind wir nicht." (aus Seite 122)



"Arbeiten, stark werden, dann für den Sozialismus kämpfen", schrieb Goebbels am 22. Februar 1926 in sein Tagebuch. (Goebbels-Zitat aus Seite 124)

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich gegen jeden Extremismus bin - egal ob von rechts oder links?



"...organisiert hatten den Ausstand die Arbeiterorganisationen von KPD und NSDAP. Dahinter zogen Walter Ulbricht, der KPD-Chef Berlins und spätere DDR-Gründer, sowie Joseph Goebbels, der Berliner Gauleiter der NSDAP, die Strippen."  (Der Spiegel, 29. Januar 2008)

Donnerstag, 2. November 2017

"Die letzten Linken" - Wo sich die Ränder überschneiden...


"Unterstützt wird die Deutsche Mitte durch die verschwörungstheoretische Duisburger Band Die Bandbreite – maßgeblich von ihrem Frontmann „Wojna”, bürgerlich Marcel Wojnarowicz. Auf ihren Social-Media-Kanälen warb sie für die Kleinstpartei und half ihr beim Dreh von Wahlkampfvideos. Auch bei Wahlkampfveranstaltungen der Partei trat die Band auf und hielt Reden.
[...] Dass gerade die Bandbreite für Hörstels Partei wirbt, ist nicht verwunderlich. Schon andere neonazistische Parteien wie die NPD oder der Dortmunder Kreisverband Die Rechte lobten sie als „volkssozialistische Musikgruppe“ und wegen ihrer „Anschlussfähigkeit an nationale Positionen“. Darüber hinaus fällt Die Bandbreite durch die Verbreitung von Verschwörungstheorien auf. In einem der Lieder behauptet die Band zum Beispiel, die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September selbst verursacht, um militärische Interventionen zu legitimieren – eine beliebte antiamerikanische und antisemitische Verschwörungstheorie."  (akduell.de, 31. August 2017, Studentische Zeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet)


Am "linken Liedersommer 2017", der vom 23.-25. Juni 2017 auf Burg Waldeck/Hunsrück stattfand, traten u.a. Diether Dehm,  Hartmut Barth-Engelbart, Jane Zahn und Die Bandbreite auf. 
Als Veranstalter wird der Deutsche Freidenker-Verband angegeben, in Zusammenarbeit mit der Arbeiterfotografie und der Neuen Rheinischen Zeitung-Online.
Nun hat sich Christoph Hörstel vor zwei Tagen aus der von ihm gegründeten zinskritischen Partei 'Deutsche Mitte' verabschiedet. Das Ganze wirkt für Aussenstehende wie mich ein wenig überstürzt.
Ob 'Die Bandbreite' ihr Geld von Hörstel für ihre vielen Auftritte bereits erhalten hat...?

Hier diskutieren einige "Insider" über Hörstels Abgang, über Prof. Hörmann, über Impfkritiker, über NuoViso, über Alles Schall und Rauch, über Ken Jebsen usw.:


Zum Starten Pfeil anklicken,
dann "Youtube" anklicken

Das Video bitte mit der nötigen Vorsicht geniessen, was die Nähe der Diskussionsteilnehmer zu Verschwörungstheorien betrifft. Es ist aber trotzdem ganz interessant und bieten einen guten Einblick in diese "Truther"-Kreise.

An Pathos und Sendungsbewusstsein fehlt es Christoph Hörstel wahrlich nicht. Geniesst auch das folgende verstörende Video, es ist noch keine drei Monate alt...




Wichtige Frage:  Was passiert jetzt mit dem VW Phaeton und Hörstels Bodyguards...?

Leseempfehlung:  "Abtrünnige Parteichefs"


Nachtrag von 13:00 Uhr

A porpos 'Die Bandbreite': Sie spielt am 14. Dezember 2017 an der Preisübergabe des 'Kölner Karlspreises 2017' an Ken Jebsen durch die 'Neue Rheinische Zeitung-Online'. Die Laudatio hält Mathias Bröckers. An dieser feierlichen Veranstaltung bestreiten Prinz Chaos II. und 'Die Bandbreite' das Kulturprogramm.
Unterstützt wird das Ganze durch: Deutscher Freidenker-Verband, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, Landesverbände Berlin und Nordrhein-Westfalen im Deutschen Freidenker-Verband, DDR-Kabinett Bochum, Daniele Ganser (Swiss Institute for Peace and Energy Research SIPER), Rubikon – Magazin für die kritische Masse usw.

Mittwoch, 1. November 2017

Linke, die Luther auf Antisemit und Frauenhasser verkürzen, aber islamische Feiertage fordern und die Kinder auf Waldorf-Schulen schicken...


So sind sie. Und immer Weniger nehmen sie ernst, die antikapitalistischen Linken. Nach neusten Wählerumfragen liegt 'Die Linke' hinter AfD, FDP und den Grünen. Immerhin aber noch vor der 'Deutschen Mitte'... 

Martin Luthers (1483-1546) Antisemitismus sehen sie, die extremen Linken, aber den Antisemitismus in den eigenen Reihen wollen sie partout nicht sehen.

Und Marina Weisband (Ex-Piratin) twitterte:  "Als Jüdin UND Frau hätte Luther mich ziemlich verachtet."
Als linke Jüdin würde ich mich eher um den aktuellen Antisemitismus in der Linkspartei sorgen, als um jenen des längst verstorbenen Martin Luther...

Montag, 30. Oktober 2017

[Pụtschdæmɔn] wegen Rebellion, Auflehnung gegen die Staatsgewalt und Unterschlagung öffentlicher Gelder angeklagt

Madrid greift konsequent und hart durch; anders geht es nicht. Ob sich die Interbrigaden und das Thälmann-Bataillon schon auf den Weg gemacht haben...?


"In der Linken ist es üblich, Propaganda und Kampfbegriffe zu benutzen, wo erst einmal analytische Begriffe sinnvoll wären. Wer die spanische Regierung als faschistisch oder "postfaschistisch" bezeichnet, dem geht es nicht um Analyse.
Die Sezession in der Ostukraine hat (mit Unterstützung hiesiger Linken) ebenfalls die ukrainische Regierung als "faschistisch" bezeichnet.
Wem die Parteinahme wichtiger ist als die Erkenntnis der Situation, der findet immer Gründe, die ihm gefallen.
Wie Hegel sagte: "Gründe wachsen wie Brombeeren".
[...] Nun ruft sowohl die Zentralregierung wie die katalanische Regierung jeweils zu politischem Ungehorsam auf. [...] Wenn - wie gemunkelt wird - die katalanische Regierung am Donnerstag die "Unabhängigkeit" ausruft, führt das zum Bürgerkrieg.
Eine eigene Fahne, eigene Regierungsposten und ein eigener Steuertopf sind aber keinesfalls einen Bürgerkrieg mit Toten auf beiden Seiten wert."  (Wal Buchenberg, Marx-Forum.de, 24. Oktober 2017)

Ein Linker, dem ich ausnahmsweise weitestgehend zustimmen kann.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

"Aber dann beklagen sie sich, dass die Wähler scharenweise zu den Seelenfängern der AfD laufen..." (Duderich)


"Aber dann beklagen sie sich, dass die Wähler scharenweise zu den Seelenfängern der AfD laufen.  [...] Die Linksdogmatiker sind noch viel weiter von den Abgehängten entfernt, wie damals die 68'er von der Arbeiterklasse."  (Duderich, Klein-Bloggersdorf)

Genau das habe ich auch gedacht, als ich im Göttinger Tageblatt den Artikel über die afrikanischen Drogendealer las, die im Scheinwerferlicht rassistischer Anfeindungen "unerschrocken und tapfer im öffentlichen Raum" arbeiten würden.




Falls Ihr Euch fragt, wo Klein-Bloggersdorf liegt: Es befindet sich dort, wo Linke andere Linke verprügeln, weil sie sie für Rechte halten...


Montag, 23. Oktober 2017

Linke verprügeln Linke, die sie für Rechte hielten...

Etwa 20 vermummte Linksextreme mit Schlagstöcken und Pfefferspray waren am 20. Oktober 2017 auf eine Gruppe von Jugendlichen aus Thüringen losgegangen, die sie für Rechtsextreme hielten. Es gab Schwerverletzte. Die Täter flüchteten. Alles war nur ein Missverständnis: Die vermeintlichen Neonazis waren Linke, die ein antirassistisches Konzert besuchen wollten, welches ein linkes Kollektiv im Club 'Conne Island' des linksautonomen Zentrums organisiert hatte.
Tja, manchmal sind Linksextreme und Rechtsextreme halt nur schwer zu unterscheiden...


Sieht aus wie ein Neonazi, ist aber ein
Antifa-Linksextremer


Bei den G20-Krawallen hiess es noch von linker Seite, dass Linke Gewalt nur gegen Sachen anwenden würden, niemals gegen Menschen. Wobei man bedenken muss, dass Linksextreme der Meinung sind, dass Polizisten keine Menschen sind, sondern Schweine. "Es darf geschossen werden", meinte Ulrike Meinhof damals.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Die "Versöhnung" zwischen Wagenknecht und Riexinger ist eine wie zwischen Hamas und Fatah...

Mobbing, Intrigen, Hass und der erbitterte Kampf um Macht und die "reine Lehre" hatten bei der Linkspartei zu einem öffentlich ausgetragenen Streit geführt. Die "nationalsoziale" Sahra Wagenknecht hat diese Schlacht gegen die Realos gewonnen. Den Krieg aber noch nicht.


An der Pressekonferenz fällt Sahra Wagenknecht ihrem Widersacher Bernd Riexinger ins Wort und führt ihn vor versammelten Journalisten wie einen Schulbuben vor.

Man stelle sich einmal vor, man würde von solchen Leuten regiert...

Noch eine Frage: Weshalb änderte die Wagenknecht ihren Vornamen von "Sarah" in "Sahra" - wollte sie keinen jüdischen Namen tragen...?


Nachtrag vom 20. Oktober 2017

Es gärt massiv weiter in der Linkspartei. Sahra Wagenknecht gab ein Interview und betonte, sie wolle "sensibler" mit "den Ängsten" von besorgten Bürgern Menschen umgehen. Deshalb kopiert Sahra Wagenknecht die AfD:  „Ich will nicht, dass die AfD noch stärker wird“
Genau das wollte auch Sebastian Kurz. Er kopierte flugs die FPÖ und wird nun so der neue Kanzler von Österreich. Seltsam, das Satiremagazin Titanic hält sich bei Wagenknecht auffallend zurück...

Leseempfehlung:  "Riexinger lässt Wagenknechts Zurechtweisung nicht auf sich sitzen"


Sonntag, 15. Oktober 2017

Tumulte an Frankfurter Buchmesse - Linksextreme waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechtsextremen


"Mit Rechten kann man diskutieren, muss ihre Meinungsfreiheit tolerieren. Bei Nazis und Faschisten helfen hingegen Gesetz und Schlagstock."  (Dr. Sebastian Bartoschek, linker Journalist)

Ich sehe es wie Sebastian Bartoschek. Dies gilt meines Erachtens aber auch für gewalttätige Linksextreme. Wer ein Nazi ist, hat zudem besser nicht ein Linksextremer zu bestimmen, denn die bezeichnen sogar Sozialdemokraten als Nazis. Alle, die nicht ihrer 'reinen Lehre' entsprechen, sind für Linksextreme gleich Nazis. So kommt es, dass selbst in Diskussionen zwischen Stalinisten, Anarchisten und Trotzkisten schon nach wenigen Minuten die ersten Nazivorwürfe auftauchen. Ich beobachte das immer wieder. Linksextreme sind also eher ungeeignete Kandidaten, um zu bestimmen, wer ein Nazis sei und wer nicht.

Wenn ein linker Mob wie in Hamburg am G20-Gipfel plündernd und brandschatzend ganze Stadtteile verwüstet, rufen Linke laut, man dürfe nicht alle Linken in einen Topf werfen, "die Linken" gebe es nicht, man müsse schon genau differenzieren. Wenn hingegen Rechte Gewalt anwenden, heisst es von Linken gleich: "Das sind alles Nazis!" Genau so macht man sich als Linker unglaubwürdig und zum Steigbügelhalter von Neonazis.

Wäre es andersrum, würden Linke das halbstündige
Niederschreien wohl als "strukturelle Gewalt" bezeichnen...


Besonders schräg wird es dann, wenn sich sonst stets "ACAB"-rufende Linksaktivisten an der Buchmesse darüber beklagen, dass sie nicht sofort und an Ort und Stelle, sondern erst am nächsten Morgen auf dem Polizeiposten eine Anzeige wegen Tätlichkeiten machen können. Dass die Polizei auch noch Anderes, Dringenderes zu tun haben könnte, kommt den sich moralisch überhaben fühlenden Linksaktivisten nicht in den Sinn.


Ich bin gegen jeden Extremismus, egal ob von links oder rechts.


Wie viele linke Messestände sind eigentlich an der Frankfurter Buchmesse von einem rechten Mob beklaut und belagert worden...?


Nachtrag von 20:20 Uhr:
Hier noch ein sensationelles Beweisvideo. Es beweist klar und deutlich, wie Opfer Nico Wehnemann (Die Partei) von Neonazis grundlos, heimtückisch und brutal angegriffen und niedergeschlagen wird... ;)



Nachtrag vom 16. Oktober 2017:
"Bei der Berichterstattung macht unterdessen ein dpa-Bild die Runde, das einen kahlköpfigen Mann in schwarzem T-Shirt zeigt, der aggressiv mit dem Finger auf einen anderen zeigt. Der Mann, der auf den ersten Blick wirken könnte, wie ein rechter Aggressor, ist freilich ein Mitglied des antifaschistischen „Black Bembel Block“..."  (Meedia)

Die Glatze sieht aus wie ein Nazi,
ist aber ein Antifa-Linksextremer...

Samstag, 7. Oktober 2017

Mein Name war René Baumgartner...

"Ein weiterer Mitarbeiter, der die Rassismusvorwürfe bekräftigte, ist wegen eines Burn-outs krankgeschrieben. Die Angeschuldigten hingegen sitzen fest im Sattel: Das zuständige Sozialdepartement der grünen Regierungsrätin Susanne Hochuli hat sie von allen Vorwürfen reingewaschen. Es gebe «kein Rassismusproblem im Nachtdienst», wird nach einer internen Untersuchung festgehalten. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in einer Folienpräsentation zusammengefasst, die der WOZ vorliegt. Daraus geht hervor: Die Untersuchung wurde schludrig geführt, und die Verantwortlichen ergreifen klar Partei.
[...] René Baumgartner wurde bei der Präsentation der Untersuchung schlagartig bewusst: «Das zielt hier vor allem auf dich ab.» Die Präsentation ist vor allem eines: ein leicht genervter Aufruf zur Wiederherstellung der Ordnung. Was im Nachtdienst vor sich gehe, sei ein «Kindergarten», trug Stephan Campi, Generalsekretär des Sozialdepartements, den Nachtdienstmitarbeitern vor – und so steht es auch wörtlich in der Präsentation."  (WOZ, 6. Oktober 2016)


Am 22. September 2016 stand ich mitten in einer Sitzung auf, legte Schlüsselbund und Ausweis auf den Tisch und ging nach Hause. Ich hatte soeben fristlos gekündigt. Dann nahm ich mit der Presse Kontakt auf. Ich übergab in der Folge der Wochenzeitung WOZ die gesamte Powerpoint-Präsentation des Generalsekretärs des Departementes Susanne Hochuli (Grüne Aargau). Es war mitten im Wahlkampf um den frei gewordenen Regierungsratssitz. Ich vermute, dass dieser Wahlkampf bei der Art und Weise der Disziplinaruntersuchung eine Rolle gespielt hatte.
Am selben Tag, als der Artikel in der WOZ - es war die Titelstory - am 6. Oktober 2016 erschien, erhielt die Staatsanwaltschaft Aarau-Lenzburg meine Selbstanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung. Zwei Tage später trudelte dann auch noch die Anzeige des Departementes Gesundheit und Soziales (DGS) bei der Staatsanwaltschaft ein.
Nach der Grünen Susanne Hochuli war Franziska Roth (SVP) als Regierungsrätin gewählt worden. Der Kandidat der Grünen war chancenlos. Im Juli 2017 nahm ich an Gesprächen mit Stephan Campi und der neuen Regierungsrätin Roth teil. Man wolle doch jetzt nach vorne schauen und nicht mehr zurück, sagte Frau Roth. Sie bot mir an, bei der Staatsanwaltschaft dafür zu sorgen, dass das laufende Strafverfahren des Offizialdelikts 'Amtsgeheimnisverletzung' auf Eis gelegt und dann eingestellt werde. Das gehe doch nicht, entgegnete ich. Doch, das gehe schon, mit der 'Desinteresse-Erklärung', erklärte die ehemalige Gerichtspräsidentin. Der Kanton Aargau als Geschädigter könne eine 'Desinteresse-Erklärung' machen. Obwohl ich sechs Jahre Kantonspolizist war, hatte ich noch nie davon gehört. Ich lehnte aber dankend ab. Solange der Fall mit den nicht befragten Mitarbeitern nicht aufgearbeitet sei, sei ich nicht bereit dazu, die Angelegenheit ad acta zu legen. Wenige Wochen später, anfangs September 2017, erhielt ich dann den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft mit einer saftigen Busse und zwei Jahren Bewährung. Ich bin jetzt also offiziell wegen Amtsgeheimnisverletzung vorbestraft. 
Ich werde weiterhin für eine Aufarbeitung des Falles kämpfen. Anlässlich des erwähnten Gespräches mit Stephan Campi und dem neuen Leiter des Sozialdienstes fragte ich, weshalb der zuerst reingewaschene "Euthanasie-Befürworter" im Frühling 2017 entlassen worden war. Man wollte mir dazu keine Angaben machen...

Ausgerechnet in der Affäre um Jonas Fricker (Nationalrat, Grüne) macht Susanne Hochuli wieder von sich reden:
"Die Parteispitze der Grünen distanzierte sich unverzüglich und unmissverständlich von Frickers Aussagen. Dies war zwingend. Nur so konnte sie verhindern, dass die Skandalisierung auf sie übergreift. Nicht nur unnötig, sondern geradezu hinterhältig allerdings war, dass grüne Politiker nicht nur Frickers Worte weit von sich wiesen, sondern sich auch wortgewaltig von seiner Person distanzierten. So sagte alt Nationalrat Jo Lang, die Grünen wollten «kein Mitglied, das solch schlimmste Vergleiche macht und sie dann nicht einmal richtig klarstellt». Darum sei die letzte Konsequenz ein Parteiausschluss. Ebenfalls auf den Mann zielte die frühere Aargauer Regierungsrätin Susanne Hochuli, die eine Verbindung zur rechtspopulistischen deutschen Partei AfD herstellte."  (Aargauer Zeitung, 6. Oktober 2017)



Übrigens:  Nächste Woche ist der Start meiner neuen Ausbildung als Pflegehelfer.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Gebogen bis es passt.../Nachtrag


"Spanien entpuppt sich in diesen Tagen als ein zutiefst nationalistisch und autoritär geprägter Staat. Und genau das erklärt auch, warum so viele antinationalistische Linke in Katalonien eine Demokratisierung nur noch ausserhalb Spaniens für möglich halten."  (Raul Zelik, WOZ, 5.10.2017)


Das ist ein echtes Kunststückchen, wirklich: Nationalismus mit Antinationalismus zu begründen. Wäre ich nie draufgekommen. Ich staune immer wieder, wie gewisse Linke einem ein X für ein U vormachen wollen, oder das selbe Ereignis (in anderen Fällen) einmal als himmlisch gut und ein anderes Mal als diabolisch schlecht darstellen. Je nachdem.
Wer, wie ich, viel mit Linken diskutiert, staunt immer wieder über die Argumentationskünste gewisser Linker, deren Kunstgriffe, Verdrehungen, Halbwahrheiten bis hin zu substanzlosen Behauptungen. Schopenhauer hätte noch viel lernen können.

Selbstverständlich will ich auf keinen Fall verallgemeinern. Und zudem: "Die Linken", die gibt es gar nicht. Man muss schliesslich differenzieren. Es gibt auch keinen Linksextremismus. Extremismus gibt es, wenn überhaupt, nur bei Rechtsextremen...





Nachtrag vom 6. Oktober 2017

In der aktuellen WOZ steht nicht nur der von mir aufs Korn genommene Artikel von Raul Zelik, sondern auch einer von Sarah Schmalz über Jonas Frickers Holocaustvergleich. Der Artikel von Sarah Schmalz ist meines Erachtens einer der besten, den ich zur Affäre Fricker bisher gelesen habe (6 Franken, die sich lohnen)!