Donnerstag, 31. März 2016

Albrecht Müller und seine glühenden Israelfreunde

"Gut, dass Werner Rügemer solche Auseinandersetzungen auch juristisch durchsteht."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten)
 
Was war geschehen?
Es war einmal ein Bürgermeister in Deutschland. Er hatte Werner Rügemer als Antisemiten bezeichnet. Werner Rügemer klagte einmal mehr dagegen. Niemand konnte Werner Rügemer Antisemitismus nachweisen. Der Bürgermeister knickte ein. Ich wäre an seiner Stelle wohl eher nicht eingeknickt.
 
Der lupenreine Israelfreund Werner Rügemer ist Träger des israelfreundlichen Kölner Karls-Preises. Anlässlich der Verleihung des selben Preises an die glühende Israelfreundin Evelyn Hecht-Galinski, an welcher der glühende Israelfreund Ken Jebsen die Laudatio hielt, hatte auch Werner Rügemer eine rund zwanzigminütige Rede und gab seiner Freundschaft zu Israel und dessen Existenzrecht ausgiebig Raum. Ein Familientreffen von glühenden Israelfreunden sozusagen...
A Propos Evelyn Hecht-Galinski und Ken Jebsen: Aktuell findet auf Facebook von KenFM eine Diskussion zum Thema Israel statt. Hier ein typischer Kommentar eines glühenden Israelfreundes, wie es bei KenFM ja viele gibt:

Rainer Heise: "Wenn Israel jemals ein Existenzrecht besaß (was ich allein schon bestreite),
dann hat es dieses defintiv verspielt.
Wenn dieser Verbrecherstaat, der gegenwärtig nur mit Hitlerdeutschland verglichen werden kann, irgendwann einmal die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss, wird das Gejammer groß sein. Dann allerdings sollte man weghören."



Der lupenreine Israelfreund Werner Rügemer hatte sich wie folgt zum Existenzrecht von Israel geäussert:

"So bedeutet die Anerkennung des Existenzrechts Israels
die Anerkennung eines zusätzlich gefährlichen
Vasallenstaates, der als Kettenhund der westlichen
Mächte noch eigene und unkontrollierbare Strategien verfolgt"
 
 
 


Mittwoch, 30. März 2016

Wagenknechts Überwindung des Kapitalismus durch "langfristiges Unternehmenswachstum, solide Gewinne, um Investitionen zu finanzieren"

"Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten", so der Titel des neuen Buches von Sahra Wagenknecht. Das E-Book kostet 16.99 Euros...
 
Wer das Interview mit Sahra Wagenknecht auf den NachDenkSeiten liest, wird enttäuscht feststellen, dass Sahra Wagenknecht gar keine Alternative zum Kapitalismus bietet, sondern lediglich ein wenig an Stellschräubchen zu drehen versucht:
"...ich bin überzeugt, dass eine andere Wirtschaftsordnung uns alle reicher machen kann, nicht nur materiell, aber durchaus auch im Hinblick auf unseren materiellen Wohlstand.
[...]  Eine Mitarbeitergesellschaft gehört wie eine Stiftung sich selbst, sie hat keine externen Eigentümer, und muss daher auch an niemanden Geld ausschütten. Aber die Belegschaft bestimmt die Besetzung des Kontrollorgans, das über die Unternehmensleitung entscheidet und ihr die Ziele vorgibt. Die Ziele würden unter solchen Bedingungen sicher nicht lauten, Maximierung des kurzfristigen Gewinns, sondern: langfristiges Unternehmenswachstum, solide Gewinne, um Investitionen zu finanzieren, aber eben keine Erhöhung der Rendite mittels prekärer Jobs oder durch Verlagerung in Niedriglohnländer."
So etwas will die "Paris Hilton der Linkspartei" allen Ernstes als "Rettung vor dem Kapitalismus" verkaufen...?

 
 
Kommentator Edgar von Weß schreibt: "Sahra wie immer: Ihre Kritik ist berechtigt, ihre Lösungen billig bis populös. Sollte die Linke nichts besseres haben, ist sie keine Alternative zur derzeitigen Regierung. Das wiederum wird ein Erzkonservativen stärken. Sahra sollte einen Rücktritt ernsthaft erwägen, wenn ihr keine anderen Lösungen einfallen.
[...] Ich lese nichts von ernstzunehmenden Vorschlägen ausser den parteipopulistischen Sätzen, die so herrlich zur Linken passen. Mir ist auch vollkommen egal, was Frau Merkel denkt, und ja, wir haben noch eine Demokratie, was aber auch bedeutet, dass ich, bin ich nicht der Meinung von Sahra, nicht automatisch der Meinung Angelas das Wort reden, was Sie, Frau Schreiber, hier so herrlich aggressiv implizieren. Ich habe auch nichts über das Buch als vielmehr über das Interview geschrieben, und das stellt nicht nur Sahras Populismus, sondern auch die Unfähigkeit Müllers dar. Sehr interessant, das.
[...] Ganz und gar nicht entblödet sie sich, als sie sich üüber Krankenhäuser ausläßt, zur Erinnerung: "Ein Krankenhaus etwa muss sich nicht in erster Linie rechnen, sondern muss Kranke optimal behandeln. Wenn dagegen betriebswirtschaftliche Kriterien über die gewählte Therapie entscheiden, ist das einfach pervers." Krankenhäuser, die dann nicht mehr geführt werden können, weil sie einfach pletie sind, helfen dummerweise niemandem. Wirklich sinnvolle Vorschläge oder auch nur Geankenansätze nthält dieses Interview nicht wirklich.
Die Unfähigkeit Müllers besteht einfach darin, nicht wirklich kritisch anchzufragen, sondern der EInfachheit halter als simpler Stichwortgeber zu fungieren, das nämlich, was der gute Herr, und vermutlich auch Sie als kritische Bürgerin, unseren ach so schlimmen Mainstreammedien vorwerfen."

Als überzeugter Kapitalist würde mich ja gerne mit ernsthaften Alternativen zum Kapitalismus auseinandersetzen, aber auf Sahra Wagenknechts Mogelpackung kann ich problemlos verzichten.

Montag, 28. März 2016

Nur noch ein Clown oder "Die Geheimdienste steuern seit längerem eine Querfront-Kampagne"

"Am 25. März informierte der Linke-Politiker seine über 23.200 Facebook-Fans darüber, dass eine "Querfront-Kampagne" gegen "Linke Politiker" im Gange sei - im Verborgenen gesteuert von Diensten, deren genaue Namen er wohl lieber nicht nennen wollte. [4] Die psychologische Kriegsführung des Feindes, transportiert von "Springer-Presse" und taz, hat die Linkspartei bereits infiltriert. Als eindeutiger Beweis für diese Theorie genügt ein satirisches Quiz der Zeitung "Die Welt", das Zitate Lafontaines mit denen von AfD-Politikern verglichen hatte. [5]
CIA, Mossad und BND äußerten sich bislang nicht zu den Vorfällen. Offenbar haben die was zu verbergen..."  (Die Kentrail-Verschwörung)
 
 

Oskar Lafontaine behauptet auf seiner Facebook-Seite allen Ernstes, dass "die Geheimdienste" eine Querfront-Kampagne steuern würden, mit dem Ziel, Politiker der Linken als AfD-nahe zu diffamieren. Für diese Theorie erntet der zu einem Polit-Clown gewordene Oskar Lafontaine vorwiegend Spott und Hohn. Man lese die Kommentare.
Sein Mitstreiter Albrecht Müller haute auf den NachDenkSeiten drei Tage vorher in die selbe Kerbe und äussert die Vermutung - aufgrund von Indizien - dass die Selbstzerfleischung der Linken von äusseren Mächten gesteuert werde. Albrecht Müller stiess selbst bei seiner Fan-Gemeinde auf Unverständis und Kopfschütteln. Beeindrucken wird ihn dies nicht.

Über den real existierenden Mitgliederrückgang der Linken hat sich antiba einige Gedanken gemacht...

Donnerstag, 24. März 2016

"nachweisliche Faschisten, Folterer und IS-Terroristen" - Diether Dehm stellt Flüchtlinge unter Generalverdacht

"Wie lange sollen die rosagrünlichen Angriffe gegen Sahra Wagenknecht eigentlich so weitergehen, ohne dass die Vorsitzenden der Partei die Linke sich endlich schützend vor sie stellen? Man mag über die Wortwahl streiten, aber Sahra sprach doch nur aus, was bewusste Gewerkschafter und selbst viele Flüchtlingshelfer längst denken - und mittlerweile auch aussprechen.
[...] Was heißt eigentlich "alle", die das Recht haben sollen, hier bleiben zu können. "Alle" schlösse doch auch nachweisliche Faschisten, Folterer und IS-Terroristen mit ein."  (Diether Dehm, 23. März 2016)


Diether Dehm - weltnetzTV-Mitbegründer wie auch Albrecht Müller und Linken-Politiker des "AfD light"-Flügels - mag es gerne populistisch. Nach den populistischen Äusserungen des Duos Lafontaine&Wagenknecht möchte auch Diether Dehm nicht hinten anstehen und bettelt um ein Quäntchen Aufmerksamkeit bei Anhängern von PEGIDA, AfD und COMPACT.
Derweil drescht man bei den NachDenkSeiten gegen Claus Kleber, der vom Hetz-Blog "Propagandaschau" zur "Maulhure des Jahres" gewählt worden war. Albrecht Müller hingegen war von der selben rechten Klientel auf den 5. Platz zum "Aufklärer des Jahres" gekürt worden...



Leseempfehlung: "Nach dem Durchmarsch AfD bei dem "Super-Wahlsonntag" wittern die national-sozialen Kräfte in der Linken Morgenluft"
 

Dienstag, 22. März 2016

#Brüssel

Ob Albrecht Müller auch wieder an der "offiziellen Version" zweifelt...?

Ob Ken Jebsen auch wieder von "inszeniertem Terror" faselt...?
 

Leseempfehlung

"Mit nationalem Sozialismus gegen die AfD?" von Tomasz Konicz

http://www.heise.de/tp/artikel/47/47707/1.html

Montag, 21. März 2016

Ich habe zur Zeit keine Lust...

Ich habe zur Zeit keine Lust, mir den gequirlten Querfront-Unsinn der NachDenkSeiten und ähnlich gelagerten Figuren und Blogs anzutun. 
 
 

Samstag, 19. März 2016

Wolfgang Lieb hat zu den NachDenkSeiten schon alles Notwendige gesagt...

Albrecht Müllers neuste Attacke gegen Linken-Politiker aus dem besonnenen Realoflügel ist an Absurdität kaum zu übertreffen. Twitterin Eva Murphy meint dazu treffend:

 
 
 
 


Freitag, 18. März 2016

Jochen Hoff: "Guido Westerwelle hat Leukämie - ja und?"

Jochen Hoffs Schmuddel-Blog "Duckhome" wurde auch auf den NachDenkSeiten häufig zustimmend verlinkt - aus Gründen.  Jochen Hoff schrieb am 23. Juni 2014 (Auszug):
 
"Herr Steinmeier ist bestürzt, selbst in den sozialen Medien ertönt überall ein Klagegeheul. Der Ärmste, wie konnte das nur passieren. Jährlich erkranken in Deutschland 11.500 Menschen an Leukämie, darunter 700 Kinder. Etwa die Hälfte davon sterben innerhalb der nächsten 5 Jahre. Das ist grausam, so wie Krebs und schwere Krankheit immer grausam ist. Es berührt mich bei jedem normalen Menschen, bei Herrn Westerwelle geht es mir am Arsch vorbei, nein ich denke sogar das es ein Aspekt, einer wenn auch nicht göttlichen, Gerechtigkeit ist.
Wenn Westerwelles Stiftung für die Ausbeutung junger Menschen durch den Markt bekannt gibt das Westerwelle Leukämie hat und damit Mitleid heischen will, dann denke ich an die von Westerwelle geführte FDP, die für keinen Menschen auch nur ein Quentchen Mitleid hatte. Ich erinnere mich noch, wie dieser Typ Westerwelle bezogen auf die Hartz IV Opfer von spätrömischer Dekadenz sprach, während er sich vollfraß. Ich sehe sein süffisantes Lächeln, wenn er und seine Bande den arbeitenden Menschen etwas wegnehmen konnten oder den Kranken Heilung versagten, weil es die ja nur für Reiche geben soll.
Ich erinnere mich wer den Armen und Alten keine Zähne und keine Brille mehr gönnte. Es waren die Westerwelles und ich habe gelernt sie zu hassen. Und ich stehe zu meinem Hass wie ich auch zu meinem Mitgefühl und meiner Liebe stehe. Westerwelle hat Leukämie. In Ordnung. Soll er elendig abkratzen. Er hat den anderen Menschen kein bisschen Glück, keine Hoffnung und keinen Moment der Ruhe gegönnt und jetzt bezahlt er wenig dafür. Meine Segen hat er."  (Jochen Hoff, Duckhome)
 
Es sind widerliche, menschenverachtende Zeilen. Jochen Hoff hat sich nie davon distanziert und pflegt nach wie vor freundschaftlichen Kontakt mit NachDenkSeiten-nahen Kreisen und anderen ach so gerechtigkeitsliebenden und sich links wähnenden Figuren aus dem Dunstkreis der Querfront.
 
Nun ist Guido Westerwelle gestorben.


Nachtrag vom 19. März 2016

Gregor Gysi  über Guido Westerwelle: "Wir müssen ihm dankbar sein."
 

Dienstag, 15. März 2016

Oskar Lafontaine möchte AfD-Wähler nicht in die rechtsradikale oder rassistische Ecke gestellt sehen...

"Die notwendige Auseinandersetzung mit der AFD darf nicht so geführt werden, dass sich die Wählerinnen und Wähler, die sie gewählt haben, oder die sich vorstellen können, sie zu wählen, in die rechtsradikale oder gar rassistische Ecke gestellt sehen."  (Oskar Lafontaine, 14. März 2016)
 
Populist Oskar Lafontaine ist seit einigen Monaten NachDenkSeiten-Kolumnist...

"Vasall der USA"


Die sich links wähnende Edelfeder aus Klein-Bloggersdorf  (mit Landauer-Avatar) legt noch einen drauf: Die AfD-Nazis haben seiner Ansicht nach keinen "direkten Zusammenhang" mit dem Nationalsozialismus.
Einer Koalition von Teilen der Linkspartei mit AfD steht also nichts mehr im Weg - vereint gegen die böhsen USA, Israel und die "Hochfinanz"...

AfD Wahlparty: ''Beim Rausgehen, draußen vor der Tür, stimmt ein AfD-Anhänger ein Lied an. Es handelt von Deutschland, seinem Deutschland: „Deutschland lebt, und wir sind seine Söhne. / Nur Hass und Wut für die Feindesbrut.“ Das Lied stammt von der rechtsextremen Band „Division Germania“." (FAZ)


Nachtrag vom 16. März 2016

Muss man gesehen haben - Albrecht Müller via weltnetzTV:

Man müsse mit AfD-Wählern ins Gespräch kommen,
meint Albrecht Müller im Video bei Minute 1:00


Bemerkung vom 17. März 2016: Das Video mit Albrecht Müller ist inzwischen auf "privat" gesetzt worden...

 

Sonntag, 13. März 2016

COMPACT-Wahlgespräch mit Jürgen Elsässer, Björn Höcke, Michael Vogt, Willy Wimmer...

Bei Jürgen Elsässers COMPACT-TV sind heute Abend unter anderem folgende Diskussionspartner live oder per Skype in der Sendung: André Poggenburg (AfD-Spitzenkandidat Sachsen-Anhalt), Björn Höcke (AfD-Chef Thüringen), Susanne Winter, Michael Vogt (querdenken.tv), Willy Wimmer, Oliver Janich und Jürgen Elsässer.
 
Der "segensreiche" PEGIDA-Versteher, COMPACT- und Kopp-Online-Autor Willy Wimmer wird auch von Albrecht Müller (NachDenkSeiten) immer wieder gerne hofiert...

 
 
 
Andreas Kemper über Björn Höcke: "Der neue Sprecher der Nationalkonservativen ist ein völkischer Nationalist."
 
Jürgen Elsässer braucht wohl nicht näher vorgestellt zu werden...
 
 
Anlässlich des neuen Video-Formates "Positionen" von KenFM sagte Willy Wimmer über die PEGIDA allen Ernstes:
"...werden die Leute [Anm.: PEGIDA-Anhänger], die sich dagegen verwahren, die werden... denen kommt man mit dem verbalen Gummiknüppel und knüppelt sie moralisch nieder, indem man sagt, das was die artikulieren, ist a priori rechts oder ist nazistisch und damit kann man in Deutschland Jeden mundtot machen..."
"...und genau diese Leute [Anm.: Migranten, denen wir Obdach geben] gehen dann auf diesen Leim der Salafisten und wem auch immer ein und betätigen sich kriegerisch. Und das richtet sich natürlich gegen uns. Dieses Empfinden wird man nicht los und die Leute, die in Dresden auf die Strasse gehen - und das denken auch im Rheinland Viele und in anderen deutschen Landesteilen - die machen sich Sorgen darüber, ob wir unser Land in fünf Jahren noch wiedererkennen oder wie das aussehen soll, und das ist automatisch immer die Frage danach, wie hilflos muss eigentlich eine Regierung sein, das alles zuzulassen, und diese Regierung, Bundesjustizminister, Aussenminister, der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger, die prügeln dann auf diejenigen ein, die von ihrem originären demokratischen Recht Gebrauch."  (Willy Wimmer)

Samstag, 12. März 2016

Werbung für Jasinnas Hetz-Video auch beim Spiegelfechter

Nachdem die NachDenkSeiten wohlwollend auf das Hetz-Blog "Propagandaschau" verlinkten, wundert es nicht, dass beim Spiegelfechter für das fremdenfeindliche Hetz-Video der rechten Jasinna Werbung gemacht wird...

Spiegelfechter-Stammkommentator: "Großartiges Video!"
 

Freitag, 11. März 2016

Die Zusammenarbeit NachDenkSeiten - Propagandaschau wird immer offensichtlicher...

Quelle



Norbert Häring hatte auf seinem Blog die Frankfurter Rundschau wegen deren an die NachDenkSeiten gerichteten Querfront-Vorwurf heftig kritisiert.
Nun ist Norbert Häring immer häufiger Gast bei den NachDenkSeiten und wird immer wieder in den "Hinweisen des Tages" zitiert.
Im beworbenen NachDenkSeiten-Artikel mit Norbert Häring verlinkt NachDenkSeiten- und Daniele Ganser-Mitarbeiter Jens Wernicke auf ein Cashkurs-TV-Interview mit Häring. Cashkurs-TV betreibt Dirk Müller (Mr. Dax), der auch beim Comedykanal "denkfunk" aktiv ist, wie der NachDenkSeiten-Mitarbeiter Jörg Wellbrock...

Das "Diffamierungs-Opfer" Norbert Häring im Interview mit Jens Wernicke:  "Dass ich mich mit dem Vorwurf, Verschwörungstheoretiker zu sein, etwas ausführlicher beschäftigt habe, liegt daran, dass es so viele Menschen gibt, die einfach aus Bequemlichkeit und Unachtsamkeit diese Keule schwingen und damit das Geschäft von Mächtigen erledigen, die nicht das gemeine Wohl im Sinn haben." 
 

Donnerstag, 10. März 2016

Jasinna reloaded oder Niemand will Werbung für die AfD machen...

Die rechte Hetzerin Jasinna beteuert im ihrem neusten Video mehrfach, keine Werbung für die AfD machen zu wollen.
Das ganze Video ist jedoch eine Rechtfertigung für Frau Petrys Schusswaffen-Äusserung und die AfD und voller Hetze gegen Flüchtlinge, Israel, die USA, Moslems und Linke:
 


Bereits das letzte Hetz-Video von Jasinna empfahl der "linke" NachDenkSeiten-Allianz-Partner Ken Jebsen...



Auch der linke, stramm prorussische "Vineyard Saker" lobte die rechte Hetzerin Jasinna:
"Ich spreche der Dame jedenfalls meinen Respekt aus"  (The Vineyard Saker)

Die rechte Hetzerin Jasinna wird ausserdem empfohlen von: Friedensmahnwache Heidelberg, Mahnwache Mainz, Mahnwache Mannheim, lupo cattivo, Terraherz, MMnews, Bernd Senf ...

Mittwoch, 9. März 2016

Leseempfehlung: "Der traurige Fall der NachDenkSeiten"

Ein ehemaliger Freund der NachDenkSeiten berichtet aus seiner Sicht über den Niedergang der NachDenkSeiten:

Die NachDenkSeiten - wahrlich ein trauriger Fall!

 
 
 
Nachtrag von 15:15 Uhr
 
Unglaublich: Die NachDenkSeiten verlinken heute auf das widerliche, rechte, anonyme Hetz-Blog "Propagandaschau". Dies im Artikel "Warum den Medien nicht zu trauen ist" beim Satz "Auf der einen Seite setzen sich Mediennutzer mit der Berichterstattung teilweise im Detail auseinander, markieren die Schwachstellen und scheuen sich nicht, auf blinde Flecken und Manipulationen in der Berichterstattung hinzuweisen".
 
Die Zusammenarbeit NachDenkSeiten-Propagandaschau wird immer offensichtlicher. Man hat bei den NachDenkSeiten schliesslich nicht mehr viel zu verlieren...
 
 

Dienstag, 8. März 2016

"Linke sind oft finanziert von irgendwelchen Think Tanks, von CIA, Geheimdiensten..." (Ken Jebsen)

In der neuen KenFM-Sendung Me, Myself and Media 20 rechnet Ken Jebsen gnadenlos mit Linken ab. Vor wenigen Monaten präsentierte er sich selbst noch als Linker - dies ist aber Geschichte. Inzwischen redete er nur noch voller Hass über Linke:
 
"Wie dämlich links heute ist, ist wirklich erstaunlich" (ab Minute 53:30)
 
"Linke sind oft finanziert von irgendwelchen Think Tanks, von CIA, Geheimdiensten..." (ab Minute 53:30)

Ken Jebsen mit Donald Trump im Hintergrund

 
Ab Minute 60:40 holt Ken Jebsen nochmals zum Schlag gegen Linke aus und unterstellt ihnen so Manches.
Ich habe Ken Jebsen das Linkssein nie abgenommen, für mich war er immer ein neurechter Querfrontler, der sich Linken nur anbiedern wollte. Nun, da er von der Antifa entlarvt, an Veranstaltungen von israelfreundlichen Linken ausgebuht und ausgepfiffen worden war und eine Freidenker-Veranstaltung wegen Aufrufen von Linken abgesagt werden musste, lässt er seinem Hass auf alles Linke freien Lauf.
In der selben Sendung kommen Donald Trump (weil er den Wahlkampf selbst finanziert und daher "unabhängig" sei) und die AfD (weil sie für Russland sind) erstaunlich gut weg...

Derweil schürt der PEGIDA-Versteher und KenFM-Gast  Willy Wimmer auf Sputnik mit rechten Parolen fremdenfeindliche Ressentiments:

 
 
Willy Wimmer wird auch von den NachDenkSeiten gerne genommen:

Montag, 7. März 2016

Triumph der "besorgten" Bürger und PEGIDA-Versteher

Die Ergebnisse der gestrigen Landtagswahlen mit schockierenden Resultaten für AfD und NPD haben mich veranlasst, folgenden Artikel aus "Journalistenhatz" nochmals zu präsentieren:

Anlässlich des neuen Video-Formates "Positionen" von KenFM sagte Willy Wimmer - er war auch Gast an den Pleisweiler Gesprächen 2014 - über die PEGIDA allen Ernstes:
 
"...werden die Leute [Anm.: PEGIDA-Anhänger], die sich dagegen verwahren, die werden... denen kommt man mit dem verbalen Gummiknüppel und knüppelt sie moralisch nieder, indem man sagt, das was die artikulieren, ist a priori rechts oder ist nazistisch und damit kann man in Deutschland Jeden mundtot machen..."
 


"...und genau diese Leute [Anm.: Migranten, denen wir Obdach geben] gehen dann auf diesen Leim der Salafisten und wem auch immer ein und betätigen sich kriegerisch. Und das richtet sich natürlich gegen uns. Dieses Empfinden wird man nicht los und die Leute, die in Dresden auf die Strasse gehen - und das denken auch im Rheinland Viele und in anderen deutschen Landesteilen - die machen sich Sorgen darüber, ob wir unser Land in fünf Jahren noch wiedererkennen oder wie das aussehen soll, und das ist automatisch immer die Frage danach, wie hilflos muss eigentlich eine Regierung sein, das alles zuzulassen, und diese Regierung, Bundesjustizminister, Aussenminister, der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger, die prügeln dann auf diejenigen ein, die von ihrem originären demokratischen Recht Gebrauch."  (Willy Wimmer)


Sagt jetzt nicht, das hättet Ihr nicht gewusst, dass Willy Wimmer solche Sachen sagt...

Freitag, 4. März 2016

"Amnesty International [...] ruiniert seinen Ruf", schreibt Albrecht Müller...

"So sehr ist Amnesty international schon in die Propaganda eingebunden und ruiniert seinen Ruf."  (Albrecht Müller, NachDenkSeiten)
 
Weil Amnesty International es wagt, Russland und Assad für eine systematische Bombardierung von Krankenhäusern verantwortlich zu machen, ist Albrecht Müller, der öffentlich an der offiziellen Charlie Hebdo-Version zweifelt, empört und schreit - ganz nach der Art von Sputnik und RT Deutsch - nach Beweisen.
Was ausserdem auch auffällt: Wenn AI-Berichte die USA kritisieren, hat Albrecht Müller kein Problem mit dem Konjunktiv.
 
Was glaubt Albrecht Müller denn, wer die Krankenhäuser in Schutt und Asche gebombt hat? Die böhsen Amis? Gibt es eigentlich etwas, das Moskau nicht abstreitet?
 
 
Alle amoralisch ausser Putin, Assad und Ken Jebsen
 

Sind überhaupt Krankenhäuser bombardiert worden oder ist wieder alles nur ein PhotoShop-Fake russophober Trolle? Als treuer NachDenkSeiten-Leser bin ich verunsichert...

Donnerstag, 3. März 2016

Linksunten: "Querfront-Veranstaltung mit K. Jebsen in Kreuzberg verhindern!"

Mutige Antifa-Aktivisten rufen auf linksunten-indymedia dazu auf, die Freidenker-Veranstaltung vom 9. März 2016 in Berlin, Kreuzberg 36 mit Ken Jebsen zu verhindern:
"Wir rufen dazu auf, die neurechte Veranstaltung mit Ken Jebsen, die für den 09.03. in der Muskauerstraße in Kreuzberg 36 geplant ist, zu verhindern. Die Berliner Comagnie, in deren Räumen die Veranstaltung stattfinden soll, rufen wir auf, ihre Räume nicht für rechte Verschwörer zur Verfügung zu stellen, eine eventuelle Raumzusage zu widerrufen und öffentlich die Absage der Veranstaltung mitzuteilen."  (Linksunten)



Meine Meinung kennt ihr ja: Kein Fussbreit der Querfront!

Mittwoch, 2. März 2016

Der verschwundene Kommentar bei den NachDenkSeiten

Albrecht Müller lobt und verlinkt die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten DWN:
"Die Tinte ist noch nicht trocken. Da holt die ARD schon zum nächsten Schlag gegen ihre eigene Glaubwürdigkeit aus. Die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten haben eine Verfälschung der besonderen Art aufgedeckt und zeigen auch, wie sich diese Manipulation über dpa weiterverbreitet."  (Albrecht Müller, 2. März 2016)
 
Quelle
Der Artikel wird bei Facebook kommentiert

Jens Berger hatte im Januar 2014 die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten noch als einen "obskuren Blog aus dem AfD-Umfeld" bezeichnet. Der Kommentator Stephan Kaster hatte darauf hingewiesen, inkl Link. Sein Kommentar war dann aber gelöscht worden. Klara Wulfsdorf hatte dies bemerkt und schrieb:
 
"Warum ist hier ein Kommentar verschwunden, der darauf hingewiesen hat, was die "Nachdenkseiten" am 28. Januar 2014 über die "Deutschen Wirtschafts Nachrichten" geschrieben haben?  [...] heute wird von den Nachdenkseiten [Albrecht Müller] auf "obskure Blogs aus dem AFD-Umfeld" auch gerne mal verlinkt und kritische Kommentare, die diesen Widerspruch aufzeigen, werden einfach gelöscht. Gratulation, das ist richtig peinlich."  (Klara Wulfsdorf)
 
Die dürfen das, Klara, denn das sind die Guten...


Dies war übrigens ein Teil des gelöschten Kommentars von Stephan Kaster:
"...die NDS haben SELBST noch vor zwei Jahren folgendes geschrieben: "[...]und einen obskuren Blog aus dem AfD-Umfeld mit dem Namen „Deutsche Wirtschaftsnachrichten“ lesen. "
Aber mittlerweile ist Müller wohl jeder Kooperationspartner von rechts lieb.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=20407 "

Am Beispiel Trump versucht Jens Berger dem Populismus-Begriff die "negative Konnotation" zu nehmen

NachDenkSeiten und Spiegelfechter, 2. März 2016 - einen Tag nach dem SuperTuesday:
 
Jens Berger zitiert in seinem heutigen Trump-Artikel die sonst geächtete Wikipedia:
"Populismus ist geprägt von der Ablehnung von Eliten und Institutionen, Anti-Intellektualismus, einem scheinbar unpolitischen Auftreten, Berufung auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense), Polarisierung, Personalisierung und Moralisierung. Populismus betont den Gegensatz zwischen dem „Volk“ und der „Elite“ und nimmt dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen."  (aus "Populismus")
 
Donald Trump - und plötzlich ist Populismus etwas Gutes, denn er betone den Gegensatz zwischen "Volk" und Elite", wie ihn ja auch die NachDenkSeiten beinahe täglich predigen:



Es geht sein' populistischen Gang...


Nachtrag von 17:00 Uhr


Dienstag, 1. März 2016

#SuperTuesday oder Für die NachDenkSeiten ist Donald Trump das kleinere Übel

"Wer noch einen Beleg für den Einfluss tendenziöser Berichterstattung braucht: hier ist er. Man kann wohl davon ausgehen, dass nur ein kleiner Bruchteil der Deutschen sich die Mühe gemacht hat, die politischen Programme und Positionen der Kandidaten zu vergleichen. Die Befragten waren also alle mehr oder weniger ausschließlich vom deutschen Kampagnenjournalismus beeinflusst. Und wer die Schlagzeilen noch im Hinterkopf hat, wird sich sicherlich nicht darüber wundern, dass unsere lieben Mitbürger gar fürchterliche Angst vor dem „irren“ Trump haben, die „unvermeidliche“ Frau Clinton lieben und Bernie Sanders überhaupt nicht kennen."  (Jens Berger, NachDenkSeiten)
 
 
Ich fasse dann mal Jens Bergers Artikel "US-Vorwahlen: Wer ist hier der Radikale? Donald Trump?" vom 28. Januar 2016 zusammen:
 
-  Trump sei ein "Großmeister des Populismus, der seine Konkurrenz aus dem Establishment nur allzu gerne mit gespielter Bauernschläue blamiert. Darüber mag der Feingeist sein Näslein rümpfen..."
Will heissen: Trump sage unbequeme Wahrheiten. Sein Ton sei zwar rüde, aber im Kern habe er recht.
 
-  Trumps aussichtsreichste Gegner, also Cruz und Rubio, seien "bei näherer Betrachtung kein bisschen weniger irre oder radikal wie Trump. Im Gegenteil."
Will heissen: Cruz und Rubio seien noch irrer und radikaler als Trump. Trump sei also innerhalb der Republikaner das kleinere Übel.
 
-  Trump wolle, im Gegensatz zu Cruz, die Steuerbehörde nicht abschaffen, sondern Steuerflucht und -umgehung stärker bekämpfen. Und dann Jens Bergers rhetorisch Frage: "Und nun die Frage: Wer ist hier der Radikale? Wer ist irre?"
 
-  Im Gegensatz zu Cruz und Rubio lehne Trump  Kürzungen im Sozialbereich kategorisch ab. Und dann Jens Bergers rhetorische Frage: "Wer ist hier radikal? Wer irre?"
 
-  Aussen- und sicherheitspolitisch sei  Trump keinesfalls radikaler als seine beiden aussichtsreichsten Konkurrenten. So finde Trump beispielsweise Russlands Intervention in Syrien ganz prima.
 
Auch RT Deutsch findet das prima. Aber nicht nur das. Auch ein Sturz der Kanzlerin würde RT Deutsch ins Konzept passen. Zufälligerweise passt dies auch ins Konzept der NachDenkSeiten und anderen Querfront-Medien.
 
 
 
 
Der Aufreger vom 28. Januar 2016 bei RT Deutsch: Donald Trump sei anlässlich einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa mit "mindestens zwei Tomaten" beworfen worden...

Heute fahren die NachDenkSeiten eine Attacke gegen Clinton:  "Hillary Clinton, die Lieblingskandidatin der Kriegspartei"...