Montag, 4. Januar 2016

München: NachDenkSeiten, Christopher Lauer (Ex-Priat) und Tilo Jung kritisieren Münchner Behörden, haben aber selbst keine besseren Vorschläge

"Man bekämpft Angst nicht, indem man sie erzeugt. Würde die Politik tatsächlich die Ängste der Menschen bekämpfen wollen, wäre sie auch wesentlich sparsamer mit der Veröffentlichung vermeintlicher Terrorwarnungen. Aber das ist natürlich nicht im Interesse einer Politik, die eine angespannte Sicherheitslage für die eigenen Interessen instrumentalisiert und auch nicht im Interesse von Politikern, die sich selbst dafür auf die Schulter klopfen, den „Terror“ auch im Inneren zu „bekämpfen“. Als was steht so ein knallharter Terrorbekämpfer denn auch da, wenn es keine Terrorwarnungen gibt?"  (Jens Berger, NachDenkSeiten)


Dass ein Terroranschlag durch die von den verantwortlichen Behörden getroffenen Massnahmen verteilet werden konnte, scheinen Kritiker wie Jens Berger, Christopher Lauer oder Tilo Jung nicht einmal in Betracht zu ziehen.
Zudem: Man stelle sich vor, die Behörden hätten - wie von Jens Berger gefordert - die Terrormassnahmen "sparsamer" veröffentlicht (!) und es hätte den Terroranschlag gegeben. Die NachDenkSeiten wären mit grosser Sicherheit die Ersten gewesen, die über eine skandalöse Unterdrückung und verheerende Vorenthaltung der Warnung losgeschrien hätten.
Spricht man solche Figuren darauf an, was SIE denn als verantwortliche Person getan hätten, folgen nur Ausflüchte, feiges Schweigen oder die Flucht in Sarkasmus und Unterstellungen.

Christopher Lauer hat aber auch einen Unterstützer...
 
 
 
Der Ex-Pirat Christopher Lauer behauptete, die Terrorwarnungen hätten Deutschland "lahmgelegt". Tilo Jung sprach von "Terrorpanik". Weder eine lahmgelegtes Deutschland noch Panik war auszumachen. Im Gegenteil: Der Deutschlandfunk berichtete über verständnisvolle Bahnhofsbenützer und gut gelaunte Polizisten.
Sorry, ich vergass: Deutschlandfunk ist ja "gleichgeschaltete Kampfpresse"...


Hat auch keine Antwort, ist aber
beim Hetz-Blog "Propagandaschau"
auf Platz 4 als "Aufklärer des Jahres 2015"
 


Wie geht eigentlich "sparsamere Veröffentlichung" in Zeiten von Internet, Facebook, Twitter, E-Mail...?


Leseempfehlung:  "Kai Ruhsert (ex-NachDenkSeiten) Critiques Daniele Ganser's Misleading Presentation on the Sept. 11, 2001 Terrorist Attacks in NY City"
 

Kommentare:

  1. Die NachDenkSeiten hypen Norbert Häring...
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=29874#h02

    Norbert Häring scheint man etwas schuldig zu sein, denn er hatte auf seinem Blog Wolfgang Lieb heftig kritisiert...

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  2. Kurzer Abstecher nach Klein-Bloggersdorf:

    Watcher und Screenshoter "Edelfeder" watcht mich ("grössenwahnsinnige Bazille") jetzt auch auf Twitter...

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  3. Charlie:
    " Müller, Berger & Co. wären noch vor drei Jahrzehnten zuerst ausgebuht und sodann unter lauten Pfiffen und johlendem Gelächter vom linken Hof gejagt worden, während ein Agitator wie Jebsen sicherlich als übler Propagandist mehr als nur eine Negativauszeichnung erfahren hätte. Von nationalverliebten Irren wie Ulfkotte oder Elsässer wäre nicht einmal im Vorgespräch die Rede gewesen - die wären von selbst, ganz ohne Diskussion, im satirischen Bereich gelandet und hätten gewiss die eine oder andere witzige, belehrende Aktion erleben dürfen."
    http://narrenschiffsbruecke.blogspot.ch/2016/01/verfassungspatriot-oder.html

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