Mittwoch, 15. November 2017

Kölner Karlspreis-Verleihung an Ken Jebsen im Kino Babylon abgesagt - Die Querfront tobt.../Nachtrag

Dank der Intervention des mutigen Kultursenators Klaus Lederer (Die Linke) ist die Preisverleihung der NRhZ-Online im Kino Babylon gestern abgesagt worden. Klar, dass die Querfront und die Truther jetzt toben. Die Kommentare auf dem widerlichen Blog 'Propagandaschau' überschlagen sich in ihrem Hass auf Klaus Lederer und "das System." Auch das von Jens Wernicke (steht den NachDenkSeiten und Daniele Ganser nahe) herausgegebene Online-Magazin 'Rubikon-News' ist wütend und konsterniert. Der von Christiane Borowy verfasste Rubikon-Artikel bezichtigt Klaus Lederer gar der Lüge und der Erpressung. Folgt man dem Link unterhalb des Artikel, gelangt man zur Homepage des 'borowita-Institutes' der Diplom-Psychologin Christiane Borowy, wo einem Daniele Ganser und Christiane Borowy vom Titelbild entgegen strahlen.  Überraschend ist dies für mich nicht, war/ist Jens Wernicke (Geschäftsführer des Rubikon-Magazins) doch Mitarbeiter beim Institut von Daniele Ganser. Daniele Ganser wiederum wird im Kino Babylon demnächst wieder einen Vortrag halten - Christiane Borowy bestreitet im Vorfeld des Vortrages einen Workshop. Dieser sei auf die Vortragsinhalte des Schweizer Historikers abgestimmt. Jens Wernicke lobt Borowys Seminare wie folgt:
„Christiane Borowy leistet mir ihren Seminaren Pionierarbeit. Wo andere nur analysieren, kommt und führt sie in die Tat. Denn sie hat verstanden, dass eine bessere und friedlichere Welt bei jedem einzelnen beginnt. Was eben auch jeden von uns heraus aus der eigenen Ohmmacht und hinein in die eigene Handlungsfähigkeit bringt.“

Wie Ken Jebsen in Sachen #Antisemitismus wirklich tickt:



Und ->hier noch einige eindeutige Zitate von Ken Jebsen.
Und -> hier das Transkript des Videos.



Nachtrag vom 17. November 2017

Die Posse um die Verteidigung von Ken Jebsen treibt immer kuriosere Blüten - nach RT Deutsch, neues deutschland und NachDenkSeiten, hat sich nun auch noch KenFM-Mitarbeiter Pedram Shahyar (Weggefährte von Prinz Chaos II. aus 'Linksruck'-Zeiten) in die Lobpreisung des "Zensur-Opfers" Ken Jebsen eingeschaltet...


Die Ab- und Vorleserin in diesem Video ist für mich kaum zu ertragen. Ist das nicht dieses Jebsen-Groupie Susan Bonath, die für die 'junge Welt' schreibt und der auf KenFM immer wieder eine Bühne für ihre stalinistischen sozialistischen Ergüsse Tiraden "Artikel" geboten werden...?

Montag, 13. November 2017

NDSAP

"Auf der anderen Seite glauben unter anderem Lafontaine und Wagenknecht offenbar weiterhin – bar jeder Evidenz –, dass sie rechte Abschottungsfantasien gewissermaßen auf links drehen und damit ein signifikantes WählerInnenpotentiel erreichen könnten.
Lafontaine belässt es nicht dabei, den inhaltlich-propagandistischen Dissens deutlich zu machen, er denkt anscheinend schon an den nächsten Schritt, folgt die Partei nicht seinem Konzept eines „linken“ Populismus. So sagt er in dem RND-Interview auch: „Wir brauchen eine neue Sammlungsbewegung der politischen Linken."  (Daniel Kretschmar, taz, 13.11.2017)

Screenshot: Homepage von weltnetzTV (Ausschnitt)

Da Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine via Diether Dehm u.a. den NachDenkSeiten und weltnetzTV nahe stehen, empfehle ich als Bezeichnung dieser 'neuen Sammlungsbewegung der politischen Linken' folgenden Namen: NDSAP (NachDenkSeiten-Arbeiterpartei). Zwischen den NachDenkSeiten und weltnetzTV bestehe eine Kooperation, wie der weltnetzTV-Mitbegründer Albrecht Müller unlängst verkündete.

Mittwoch, 8. November 2017

Ob Hitler ohne die tatkräftige Mithilfe der Kommunisten an die Macht gekommen wäre...?

"Die Linksradikalen waren schon immer die nützlichen Idioten der Rechten."  (Frank Lübberding, linker Journalist)

(aus den Seiten 181 und 182)

Die Kommunisten gaben sich, auf Geheiss Moskaus, der törichten Idee hin, sie müssten erst die Sozialdemokraten, die sozialistischen Gewerkschaften und die Reste der bürgerlich-demokratischen Kräfte vernichten. Sie hingen der zweifelhaften Theorie an, dass hierdurch, mochten auch die Nationalsozialisten vorübergehend an die Macht kommen, unausbleiblich der Zusammenbruch des Kapitalismus herbeigeführt werde, wonach die Kommunisten die Diktatur des Proletariats errichten würden. Nach der Auffassung der bolschewistischen Marxisten stellte der Faschismus die Endphase des sterbenden Kapitalismus dar; danach die kommunistische Sintflut!  (aus "Aufstieg und Fall des 3. Reiches" von William L. Shirer)

Wie wir wissen, kam es anders, mit verheerenden Folgen. Nicht die Kommunisten hatten die Nazis als "nützliche Idioten" eingespannt, sondern Hitler hatte die Kommunisten als "nützliche Idioten" ihre Arbeit machen lassen: Schwächung der Sozialdemokraten, der Gewerkschaften und der bürgerlich-demokratischen Mitte-Parteien.


Leseempfehlung:  „NAZIS UND KOZIS“ - Im Kampf gegen die Demokratie kooperierten Kommunisten auch mit Nationalsozialisten

"...organisiert hatten den Ausstand die Arbeiterorganisationen von KPD und NSDAP. Dahinter zogen Walter Ulbricht, der KPD-Chef Berlins und spätere DDR-Gründer, sowie Joseph Goebbels, der Berliner Gauleiter der NSDAP, die Strippen.
[...] "Bolschewismus und Faschismus haben ein gemeinsames Ziel: die Zertrümmerung des Kapitalismus und der Sozialdemokratischen Partei", erklärte ganz offen der KPD-Abgeordnete im sächsischen Landtag Kurt Alfred Sindermann."   (Der Spiegel, 29. Januar 2008)

Montag, 6. November 2017

Was Goebbels in Sachen 'Sozialismus' in sein Tagebuch schrieb...

Ich kaufte neulich ein Buch auf dem Flohmarkt. Es trägt den Titel "Aufstieg und Fall des 3. Reiches", geschrieben von William Lawrence Shirer (->siehe Wikipediaeintrag). 1174 Seiten umfasst das Buch. Das Vorwort stammt von Golo Mann. Der Historiker William Lawrence Shirer arbeitete von 1925 bis 1940 als Reporter in Europa.


(aus Seite 122)

Was den jungen Goebbels zu Strasser hinzog, war dessen Radikalismus, der Glaube an den "Sozialismus" im Nationalsozialismus. Beide wollten die Partei aus dem Proletariat heraus aufbauen. Goebbels' Tagebücher aus jener Zeit sind voll Sympathiebekundungen für den Kommunismus. "Letzten Endes", schrieb er am 23. Oktober 1925, "wäre es für uns besser, unsere Tage unter dem Bolschewismus zu beschliessen, als die kapitalistische Sklaverei zu ertragen." Am 31. Januar 1926 notierte er:  "Ich finde es schrecklich, dass wir [die Nationalsozialisten] und die Kommunisten uns gegenseitig die Köpfe einschlagen... Ob wir wohl einmal mit den führenden Kommunisten zusammenkommen werden?"  Zu jener Zeit war es auch, dass er einen Offenen Brief an einen Kommunistenführer veröffentlichte, worin er ihm versicherte, dass Nationalsozialismus und Kommunismus im Grunde dasselbe wollten. "Sie und ich", schrieb er, "bekämpfen einander, aber wirkliche Feinde sind wir nicht." (aus Seite 122)



"Arbeiten, stark werden, dann für den Sozialismus kämpfen", schrieb Goebbels am 22. Februar 1926 in sein Tagebuch. (Goebbels-Zitat aus Seite 124)

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich gegen jeden Extremismus bin - egal ob von rechts oder links?



"...organisiert hatten den Ausstand die Arbeiterorganisationen von KPD und NSDAP. Dahinter zogen Walter Ulbricht, der KPD-Chef Berlins und spätere DDR-Gründer, sowie Joseph Goebbels, der Berliner Gauleiter der NSDAP, die Strippen."  (Der Spiegel, 29. Januar 2008)

Donnerstag, 2. November 2017

"Die letzten Linken" - Wo sich die Ränder überschneiden...


"Unterstützt wird die Deutsche Mitte durch die verschwörungstheoretische Duisburger Band Die Bandbreite – maßgeblich von ihrem Frontmann „Wojna”, bürgerlich Marcel Wojnarowicz. Auf ihren Social-Media-Kanälen warb sie für die Kleinstpartei und half ihr beim Dreh von Wahlkampfvideos. Auch bei Wahlkampfveranstaltungen der Partei trat die Band auf und hielt Reden.
[...] Dass gerade die Bandbreite für Hörstels Partei wirbt, ist nicht verwunderlich. Schon andere neonazistische Parteien wie die NPD oder der Dortmunder Kreisverband Die Rechte lobten sie als „volkssozialistische Musikgruppe“ und wegen ihrer „Anschlussfähigkeit an nationale Positionen“. Darüber hinaus fällt Die Bandbreite durch die Verbreitung von Verschwörungstheorien auf. In einem der Lieder behauptet die Band zum Beispiel, die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September selbst verursacht, um militärische Interventionen zu legitimieren – eine beliebte antiamerikanische und antisemitische Verschwörungstheorie."  (akduell.de, 31. August 2017, Studentische Zeitung für Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet)


Am "linken Liedersommer 2017", der vom 23.-25. Juni 2017 auf Burg Waldeck/Hunsrück stattfand, traten u.a. Diether Dehm,  Hartmut Barth-Engelbart, Jane Zahn und Die Bandbreite auf. 
Als Veranstalter wird der Deutsche Freidenker-Verband angegeben, in Zusammenarbeit mit der Arbeiterfotografie und der Neuen Rheinischen Zeitung-Online.
Nun hat sich Christoph Hörstel vor zwei Tagen aus der von ihm gegründeten zinskritischen Partei 'Deutsche Mitte' verabschiedet. Das Ganze wirkt für Aussenstehende wie mich ein wenig überstürzt.
Ob 'Die Bandbreite' ihr Geld von Hörstel für ihre vielen Auftritte bereits erhalten hat...?

Hier diskutieren einige "Insider" über Hörstels Abgang, über Prof. Hörmann, über Impfkritiker, über NuoViso, über Alles Schall und Rauch, über Ken Jebsen usw.:


Zum Starten Pfeil anklicken,
dann "Youtube" anklicken

Das Video bitte mit der nötigen Vorsicht geniessen, was die Nähe der Diskussionsteilnehmer zu Verschwörungstheorien betrifft. Es ist aber trotzdem ganz interessant und bieten einen guten Einblick in diese "Truther"-Kreise.

An Pathos und Sendungsbewusstsein fehlt es Christoph Hörstel wahrlich nicht. Geniesst auch das folgende verstörende Video, es ist noch keine drei Monate alt...




Wichtige Frage:  Was passiert jetzt mit dem VW Phaeton und Hörstels Bodyguards...?

Leseempfehlung:  "Abtrünnige Parteichefs"


Nachtrag von 13:00 Uhr

A porpos 'Die Bandbreite': Sie spielt am 14. Dezember 2017 an der Preisübergabe des 'Kölner Karlspreises 2017' an Ken Jebsen durch die 'Neue Rheinische Zeitung-Online'. Die Laudatio hält Mathias Bröckers. An dieser feierlichen Veranstaltung bestreiten Prinz Chaos II. und 'Die Bandbreite' das Kulturprogramm.
Unterstützt wird das Ganze durch: Deutscher Freidenker-Verband, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, Landesverbände Berlin und Nordrhein-Westfalen im Deutschen Freidenker-Verband, DDR-Kabinett Bochum, Daniele Ganser (Swiss Institute for Peace and Energy Research SIPER), Rubikon – Magazin für die kritische Masse usw.

Mittwoch, 1. November 2017

Linke, die Luther auf Antisemit und Frauenhasser verkürzen, aber islamische Feiertage fordern und die Kinder auf Waldorf-Schulen schicken...


So sind sie. Und immer Weniger nehmen sie ernst, die antikapitalistischen Linken. Nach neusten Wählerumfragen liegt 'Die Linke' hinter AfD, FDP und den Grünen. Immerhin aber noch vor der 'Deutschen Mitte'... 

Martin Luthers (1483-1546) Antisemitismus sehen sie, die extremen Linken, aber den Antisemitismus in den eigenen Reihen wollen sie partout nicht sehen.

Und Marina Weisband (Ex-Piratin) twitterte:  "Als Jüdin UND Frau hätte Luther mich ziemlich verachtet."
Als linke Jüdin würde ich mich eher um den aktuellen Antisemitismus in der Linkspartei sorgen, als um jenen des längst verstorbenen Martin Luther...

Montag, 30. Oktober 2017

[Pụtschdæmɔn] wegen Rebellion, Auflehnung gegen die Staatsgewalt und Unterschlagung öffentlicher Gelder angeklagt

Madrid greift konsequent und hart durch; anders geht es nicht. Ob sich die Interbrigaden und das Thälmann-Bataillon schon auf den Weg gemacht haben...?


"In der Linken ist es üblich, Propaganda und Kampfbegriffe zu benutzen, wo erst einmal analytische Begriffe sinnvoll wären. Wer die spanische Regierung als faschistisch oder "postfaschistisch" bezeichnet, dem geht es nicht um Analyse.
Die Sezession in der Ostukraine hat (mit Unterstützung hiesiger Linken) ebenfalls die ukrainische Regierung als "faschistisch" bezeichnet.
Wem die Parteinahme wichtiger ist als die Erkenntnis der Situation, der findet immer Gründe, die ihm gefallen.
Wie Hegel sagte: "Gründe wachsen wie Brombeeren".
[...] Nun ruft sowohl die Zentralregierung wie die katalanische Regierung jeweils zu politischem Ungehorsam auf. [...] Wenn - wie gemunkelt wird - die katalanische Regierung am Donnerstag die "Unabhängigkeit" ausruft, führt das zum Bürgerkrieg.
Eine eigene Fahne, eigene Regierungsposten und ein eigener Steuertopf sind aber keinesfalls einen Bürgerkrieg mit Toten auf beiden Seiten wert."  (Wal Buchenberg, Marx-Forum.de, 24. Oktober 2017)

Ein Linker, dem ich ausnahmsweise weitestgehend zustimmen kann.